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Vor dem Derby: Die Nummer eins im Norden

LÜNEN Am Sonntag (21. Oktober) kommt es am Heikenberg in Alstedde zum Nordderby zwischen den Fußball-A-Ligisten BW Alstedde und Westfalia Wethmar. Im RN-Interview sprechen die Trainer Peter Machura (BW) und Andreas Schneider (Westfalia) über den Saisonverlauf, die Voraussetzungen vor dem Spiel - und warum ihre Mannschaft gewinnt.

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BW Alstedde, hier mit Haris Masic (Nr. 5) und Sascha Wolf (Nr. 9) gegen Bork, will im Derby gegen Wethmar siegreich vom Platz gehen.

Peter Machura, Trainer bei BW Alstedde.

Andreas Schneider, Trainer der Westfalia aus Wethmar.

Wie würden Sie den bisherigen Saisonverlauf Ihrer Mannschaft bewerten?

Machura: Nicht besonders gut. Für das Potenzial, das wir haben, war der Start schlecht. Einige Niederlagen waren einfach unnötig. Außerdem hatten wir großes Verletzungspech. Mit allen Spielern hätten wir sicher ein paar Punkte mehr.

Schneider: Von der Kameradschaft und der Trainingsbeteiligung bin ich sehr zufrieden. Spielerisch fehlt uns aber noch einiges, um in der Kreisliga A mithalten zu können. Aber auch uns hat das Verletzungspech immer wieder zurückgeworfen.

Sehen Sie das Derby als etwas Besonderes an?

Machura: Wethmar gehört zur Liga, wie alle anderen Mannschaften. Ich werde es nicht so machen, wie in der Bundesliga Schalke und Dortmund. Da gilt ja für die Fans, wenn das Derby gewonnen ist, können alle anderen Spiele verloren werden.

Wir sammeln lieber woanders viele Punkte und verzichten dafür auf drei Zähler aus dem Deby. Für die Zuschauer ist es aber natürlich etwas Besonderes.

Schneider: Für mich ist es ein Spiel wie jedes andere. Natürlich ist es für die Spieler ein Prestige-Duell, weil sich alle untereinander kennen. Aber ich als Trainer bleibe da gerne außen vor.

Wie schätzen Sie Ihren Gegner ein?

Machura: Die Westfalia hat eine sehr junge Truppe, die besser ist, als es der Tabellenplatz aussagt.

Schneider: Spielerisch ist Alstedde sicher leicht im Vorteil. Ich würde sie im oberen Mittelfeld ansiedeln. Von den Namen her haben sie viele hervorragende Fußballer in ihren Reihen. Außerdem sind sie erfahrener als wir.

Herr Machura, Ihr Team befindet sich mit drei Siegen aus vier Partien im Aufwind. Ist das ein Vorteil?

Machura: Nein, in so einem Spiel zählt das nicht. Wir müssen wieder neu alles für den Sieg tun und werden erneut offensiv an die Sache herangehen.

Herr Schneider, Ihre Elf verlor vier der vergangenen fünf Vergleiche. Sehen Sie dadurch einen Nachteil?

Schneider: Nein, im Gegenteil. Das Derby kommt gerade zur rechten Zeit. Da denkt keiner über die Vergangenheit nach, sondern nur an dieses Spiel.

Die Frage geht an beide von Ihnen: Was würde eine Niederlage für Ihren Club bedeuten?

Machura: Dann würden wir wieder in der Tabelle abrutschen und müssten zusehen, dass wir die Punkte, die uns nach oben fehlen, woanders holen.

Schneider: Das würde bedeuten, dass wir im Rückspiel gewinnen müssen.

Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Meine Mannschaft gewinnt, weil...

Machura: ...unsere Langzeitverletzten wieder dabei sind und wir Heimrecht haben.

Schneider: ...weil wir einfach dran sind.

 

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BW Alstedde, hier mit Haris Masic (Nr. 5) und Sascha Wolf (Nr. 9) gegen Bork, will im Derby gegen Wethmar siegreich vom Platz gehen.

Peter Machura, Trainer bei BW Alstedde.

Andreas Schneider, Trainer der Westfalia aus Wethmar.

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