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SV Lünen präsentiert sich bärenstark

Wasserball: Zweite Liga

Die Wasserballer des SV Lünen haben ihren siebten Saisonsieg eingefahren. Der sichert endgültig die Klasse. Dabei haben vier Spieler gefehlt.

Lünen

von Von Patrick Schröer

, 03.06.2018
SV Lünen präsentiert sich bärenstark

Mann des Abends: Lünens Vierfachtorschütze Jannik Grochla überzeugte.goldstein © Foto: Goldstein

Robin van der Voort, Tobias Grochla, Hendrik Bardmann und Julian Feldmann: Vier Namen, die für Qualität im Kader der Zweitliga-Wasserballer des SV Lünen stehen. Am Sonntag hat das Quartett aus unterschiedlichen Gründen aber gefehlt. Gewonnen haben die Lüner ihre Partie gegen Solingen/Wuppertal dennoch. Mit einem beachtlichen 11:5 (4:2, 2:1, 3:1, 2:1)-Erfolg setzte sich die Mannschaft von Trainer Olaf Bispinghoff durch. Den Klassenerhalt hat der SVL mit diesem Erfolg bereits jetzt in der Tasche.

Gut im kleinen Becken

„Heute hat man gemerkt, dass wir in unserem kleinen Becken richtig stark sind“, sagte Bispinghoff nach dem Spiel und freute sich. Dem SVL-Trainer war es gegen den vorherigen Tabellendritten allerdings auch gelungen, den gegnerischen Trainer, Steffen Ingignoli, auszucoachen. „Wir haben die Taktik verändert, haben in den letzten Wochen im Training was anderes geübt, weil wir schon so oft gegen Solingen/Wuppertal gespielt haben“, so Bispinghoff. So lief das Lüner Angriffsspiel spiegelverkehrt ab. Statt – wie üblich – den Ball über die rechte Seite nach links zu befördern, um von aus dort abzuschließen, war Lünen dieses Mal von der rechten Seite aus im Abschluss stark. Fixpunkt und „Waffe“ (O-Ton Bispinghoff) in dieser Angelegenheit war Jannik Grochla, der am Sonntag insgesamt vier Tore erzielte. „Er war vorher ein bisschen nervös, hat das im Spiel aber richtig gut gemacht“, lobte auch Bispinghoff.

Stark waren die Lüner allerdings nicht nur in der Vorwärtsbewegung. Auch nach hinten arbeitete der SVL gut mit, kassierte am Ende nur fünf Gegentore. Stark dabei auch der Auftritt des SVL-Keepers Noah Koschmieder, der einige Bälle parierte und seine Vordermänner gut einteilte. „Noah bekommt immer mehr Erfahrung, das hat gut funktioniert“, so Bispinghoff.

Alle Viertel für Lünen

So war es auch nicht verwunderlich, dass der SVL am Sonntag kein Viertel verlor. Zwar lagen die Lüner im Anfangsviertel zunächst einmal mit 0:1 zurück, danach jedoch diktierte nur noch der Gastgeber die Partie, gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient. Der anvisierte Klassenerhalt ist damit schon jetzt unter Dach und Fach.

Ein paar Spiele sind in dieser Saison allerdings noch zu gehen für die Lüner. Bereits am Mittwoch, 6. Mai, erwartet die Lüner bei Bayer Uerdingen das nächste Meisterschaftsspiel.

SVL: Koschmieder – A. Borgschulze (2), Hunke (1), Rümenapp, Baumgardt, M. Harder, Muhlberg, J. Grochla (4), J. Harder, Götze (3), J. Borgschulze, Thomschke, Stähler (1)