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Abschussplan für das Wild in der Steveraue

OLFEN Heckrinder in Panik, Rehe in Aufruhr - so beschreiben Touristen enttäuscht ihren Besuch in den Steverauen. Grund dafür ist die Jagd auf Wild, die dort betrieben wird. Das Gebiet der Steverauen ist in zwei Reviere aufgeteilt.

Abschussplan für das Wild in der Steveraue

Die Heckrinder in der Steveraue.

"Wir müssen einen Abschussplan machen, um das Geschlechterverhältnis des Rehwildbestandes zu halten", so Bernhard Linnert, der den oberen Teil der Steverauen bis zur Füchtelner Mühle gepachtet hat. Oft gibt es Beschwerden von Besuchern der Steverauen, die Idylle würde durch die Jagd gestört. "Keineswegs", so Linnert, würde in den Auen "geballert", weist er den Vorwurf der Touristen zurück. "Der letzte Schuss in diesem Jahr ist im Februar gefallen. "Ich habe letztes Jahr meine letzte Treibjagd gemacht", sagt er. Er ist die Diskussion leid. "Wir nehmen immer Rücksicht auf die Rinder und Pferde und sprechen uns vorher ab. "Die Pferde werden auch in der Regel nicht hektisch", so Linnert.

Kein Verbot möglich

Bürgermeister Josef Himmelmann weist auf die Gesetzeslage hin: "Ich als Bürgermeister kann mit Sicherheit die Jagd in den Gebieten nicht verbieten. Es ist gesetzlich geregelt und ich allein kann keine Entscheidung treffen. Die Jagdgenossen müssen sich vernünftig darüber unterhalten, wie verfahren wird."

Die Jagd auf Rehwild wird nun im oberen Bereich der Steverauen in aller Ruhe auf dem Ansitz ausgeübt. "Wir werden nur noch zu zweit oder zu dritt jagen. Treibjagden möchte ich nicht mehr machen", so Linnert. "Ich bitte um Ruhe und Versachlichung der Diskussion", so der Bürgermeister.

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