Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Blättken-Verkäufer: Wilderei im Kitt-Revier

OLFEN In der Steverstadt wurde gewildert. Nicht im Jagdrevier, sondern in einem Bezirk der Kitt-Blättken-Verkäufer am Rosenmontag des letzten Jahres. Daniela Beine und Christin Jany waren die Übeltäterinnen.

Anzeige
Blättken-Verkäufer: Wilderei im Kitt-Revier

Die Organisatoren des Kitt-Blättken-Verkaufs: Friedhelm Schulte, Georg Heinze, Marcus Köppeler und Josef Beckmann (v.li.) sowie Funkenmariechen Nadine Most mit Alois Lohmann (vorne re.), der seit 38 Jahren die Prinzenpost im Rönhagen verteilt und einen Nachfolger sucht.

Die Frauen konnten am Freitag auf der Versammlung der Kitt-Blättken-Verkäufer in der Gaststätte Greskamp entlarvt werden. Weil die beiden Damen blitzschnell waren, hatten sie gleich noch eine Straße außerhalb ihres Bezirkes mitgenommen. Darum war ihr Sammelergebnis so hervorragend und das der Kollegen entsprechend schlechter ausgefallen. Die Herren nahmen es mit Humor.

Überhaupt brandete während der gesamten Versammlung verdächtig viel Gelächter auf. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der gefährliche Kittvirus immer mehr um sich greift. Seine Tollität Prinz Christian Kortenbusch, der mit seinem Johann Andreas Grund und Funkenmariechen Nadine Most die Versammlung wohlwollend verfolgte, hatte seine helle Freude daran.

Lieferung bis nach Australien

Ins Staunen geriet der Prinz, als Moderator Georg Heinze verkündete, dass das beliebte Kitt-Blättken sogar bis nach Australien geliefert wird. Im letzten Jahr wurde Klaus Frölich nach Sydney geschickt, um die Prinzenpost persönlich bei Stefanie Forsmann abzugeben. Sie hat Im Selken gewohnt und ist vor sechs Jahren ausgewandert.

Von Georg Heinze erfuhren die über 100 Verkäufer und fünf Verkäuferinnen, dass das Kitt-Blättken, in dem seit über 25 Jahren kein Blatt vor den Mund genommen wird, auch weiterhin 3 Euro kostet. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Einsendeschluss ist übrigens der heutige Montag. Mahnende Worte gab es auch, denn einige Blättken wurden im letzten Jahr noch bis 21 Uhr verkauft oder kamen gar nicht an. Deshalb erging die dringende Bitte an die Verkäufer, sich die Zeit so einzuteilen, dass die Bezirke auch pünktlich geschafft werden können. Ein dickes Lob ging nach Vinnum. "Die steigern sich von Jahr zu Jahr", sagte Georg Heinze. Gedankt wurde Paul Frölich, der die vielen Büchsen leert und das Geld zählt.

Film sorgte für Heiterkeit

Der Höhepunkt war ein Kurzfilm mit schrill witzigen Szenen, zusammengeschnitten von Michael Herrendorf, der damit für eine Menge Heiterkeit sorgte. em

Anzeige
Anzeige