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Blutspender geben Hoffnung

OLFEN "Vielen Dank für ihr vorbildliches Engagement. Sie können stolz sein auf das, was sie geleistet haben." Mit einer Flut anerkennender Worte wurde Franz Weiß am Donnerstag im Haus Rena für sein 150maliges lebensrettendes Blutspenden mit einer Urkunde und der wertvollen Ehrennadel in Gold, besetzt mit acht Brillanten und einem Robin geehrt.

Blutspender geben Hoffnung

Franz Weiß (mi.) wird für 150maliges Blutspenden von Dieter Schnieders, Dr. Detlef Kühnel und Lothar Schulte Rummel (v.li.) ausgezeichnet.

Insgesamt wären es 51 Blutspender gewesen, die an diesem Abend während einer kleinen Feierstunde Urkunden, Ehrennadeln und Präsente erhalten sollten. Etwa die Hälfte waren anwesend. Geschäftsführer Lothar Schulte Rummel bedankte sich bei allen Blutspendern. "Auch wenn sie nicht erfahren, wem ihre Blutspende geholfen hat, können sie sicher sein, dass ihre Spende innerhalb der nächsten Tage in einem Krankenhaus eingesetzt wird, um einem Menschen zu helfen und sein Leben zu retten", betonte Lothar Schulte Rummel, der von 500 Liter Blut sprach, die pro Jahr in Olfen entnommen werden.

Warmherzige Dankesworte

Dieter Schnieder, Referent für Öffentlichkeitsarbeit kam neben warmherzigen Dankesworten auf das Generationenproblem zu sprechen. Es sei schwierig, junge Menschen an das Blutspenden heran zu führen. Jeder sollte die Blutspende ins Gespräch bringen, die als Hilfe auf Gegenseitigkeit in einer großen Solidargemeinschaft zu verstehen sei. Blutspender sollten Patenschaften übernehmen und junge Menschen mitbringen.

Altersgrenze heraufsetzen

Dass das "kostbare rote Nass" im gesamten Bundesgebiet immer knapper wird, das bestätigte auch Dr. Detlef Kühnel, Leiter der Herstellung/Blutentnahme in Münster. Er hofft darauf, dass die Altersgrenze von 68 Jahren bald erhöht wird. Hier läuft zur Zeit eine Studie. Die Spender erfuhren von Dr. Kühnel, was nach der Entnahme der 500 ml mit ihrem Blut geschieht. In Münster wird es aufgeteilt in rote Blutkörperchen, Blutplättchen und Blutplasma. Jede Konserve wird in Hagen untersucht. Die Laborergebnisse kommen am Folgetag nach Münster zurück. Ist das Blut in Ordnung, wird es frei gegeben.

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