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Feuer in der Jurte wärmte

NORDKIRCHEN Die Pfadfinder sind wieder da. Nach neun tollen Tagen sind die 27 Pfadfinder wieder aus Trendelburg an der deutschen Märchenstraße zurück. Sie zelteten dort auf einem schönen Platz direkt an der Diemel unterhalb der Trendelburg.

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Das Pfadfinderlager war in jeder Hinsicht abwechslungsreich. Zu Beginn hatten die Pfadfinder Badewetter - nach dem Zeltaufbau erkundeten sie die nähere Umgebung. Einige Pfadfinder badeten sogar in der Diemel. In den folgenden Tagen bauten die Kinder mit ihren Leitern aus Fichtenstangen einen überdachten Essplatz, einen Geschirrständer, einen Sägebock, ein großes Aufenhaltszelt und einen Bannermast.

Viel Zeit verbrachten die Pfadfinder auch bei zwei großen Geländespielen: Einem Piratenspiel in Verkleidung und einem Märchenspiel. Wenn Zeit war, durften die Kinder unter fachkundiger Leitung am Mühlbach angeln oder in Begleitung eines Leiters auf der Diemel in den mitgebrachten Kanus paddeln.

Abenteuer im urigen Wald

Natürlich kamen bei den Pfadfindern auch die Natursehenswürdigkeiten nicht zu kurz. Neben den Wolkenbrüchen besuchten die Pfadfinder in Begleitung des heimischen Försters den Reinhards-Urwald der seit über 100 Jahren nicht mehr bewirtschaftet wird und deshalb viele hohle, knorrige, alte und ausdrucksvolle Bäume beheimatet. Die Stunden im Wald vergingen schnell und die interessanten und lebendig erzählten Informationen machten auch den Kleinsten Spaß. Die Wanderung wurde für alle zum Erlebnis.

Märchen und Lieder am Abend

Gegen Ende der Woche wurde das Wetter schlechter - der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Spätestens am abendlichen Feuer in der Aufenthaltsjurte, waren alle wieder trocken. Das abendliche Märchenerzählen am Lagerfeuer war für alle ein schönes Ritual. Es wurden auch Lieder gesungen und Gitarre gespielt - eben klassisch Pfadfinder! Die letzte Nacht verbrachte die ganze Pfadfinder-Gruppe in der nahen alten Mühle, die heute ein Heimatmuseum ist. Die Diemel stieg so weit an, dass die Gruppe die Zelte abbauen und sich einen trockeneren Schlafplatz suchen musste. Mit dem Zug traten die Pfadfinder dann die Rückreise an. Bei einem geplanten Photoabend werden dann sicherlich noch mal Erinnerungen wach werden.

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