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Feuerwehrübung: Räder greifen ineinander

OLFEN Den Ernstfall probten am Samstag (13.) rund 200 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisationen in Olfen. Übungsobjekt war das Marienheim in Olfen.

Feuerwehrübung: Räder greifen ineinander

Reanimation einer verletzten Person.

Es wurde angenommen, dass der durch ein Feuer im Keller des Marienheimes entstandene Rauch die Bewohner des Hauses einschloss und diese durch die Feuerwehr gerettet werden mussten. Uwe Friesen - Leiter der Feuerwehr Dülmen - erklärte, dass die Übung so echt wie möglich gestaltet wird und somit auch die Alarmierung der Kameraden gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung von statten geht. Im ersten Teil der Übung ging die Feuerwehr über den Seiteneingang des Kellers zur Menschenrettung vor.

Brandbekämpfung

Der zweite Teil diente hauptsächlich der Brandbekämpfung und der Verhinderung der Brandausbreitung. Unterstützt wurden die Olfener Wehrleute während des Übungseinsatzes von den Feuerwehren Vinnum, Lüdinghausen, Coesfeld und Dülmen. Die geretteten verletzten Personen wurden zu der Verletztensammelstelle an der Bushaltestelle "Oststraße" transportiert und wurden von der Jugendfeuerwehr und dem Rettungsdienst betreut und medizinisch versorgt.

Ruhe ins Chaos bringen

Bei einer solchen Übung bzw. einem solchem Ernstfall ist es zwingend erforderlich, in das entstandene "Chaos" Ruhe und eine Struktur zu bringen, erklärte Löschzugführer Markus Pöter.   Besonders bei einem Massenanfall von Verletzten ist ein koordinierter und somit effizienter Einsatz der Rettungsmittel notwendig, um die Versorgung aller Patienten zu gewährleisten.

"Tadellose Zusammenarbeit"

Für die realitätsnahe Übung sorgte das RUD-Team (Realistische Not- und Unfalldarstellung) aus Hövelhof. Kreisbrandmeister Donald Niehues sprach am Ende der Übung allen beteiligten ein großes Lob für einen reibungslosen Ablauf aus. Der Ernstfall wurde unter dem Motto: "Die Zahnräder müssen ineinander greifen" geprobt, das taten sie auch, konnte Markus Pöter am Ende feststellen. Auch Kreisrotzkreuzleiterin Agnes Hildebrandt zog ein positives Fazit aus der Übung: "Wir haben mal wieder alle bewiesen, dass die tadellose Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst auch unter Stress gut funktioniert", betonte sie.

  

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