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Frauen verschenken Herzenswärme

OLFEN „Sie schenken Herzenswärme, Ihr Engagement kommt von Herzen.“ Mit diesen Worten dankte Ulla Kintrup-Limbrock, kfd-Diözesanreferentin, den 250 Gästen, die am Mittwoch zum „Elisabethkaffee“ in die Stadthalle gekommen waren.

Sie alle sind ehrenamtlich tätig in den Caritaskonferenzen Deutschlands, Kreis Coesfeld, (CKD) und der kfd des Kreisdekanats Coesfeld. Zum ersten Mal wurde im Kreis Coesfeld eine gemeinsame Veranstaltung dieser beiden Institutionen durchgeführt.

Der Nachmittag zu Ehren des 800. Geburtstages der Heiligen Elisabeth stand unter dem Motto „An-teil-nehmen wie Elisabeth von Thüringen“.

Wichtiger Stellenwert des Ehrenamtes

Johannes Janssen-Kappenberg, Referent für Gemeindecaritas und Ulla Kintrup-Limbrock betonten immer wieder den wichtigen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements in CKD und kfd. „Was Sie in erster Linie einsetzen, ist Ihre Zeit,“ so Janssen-Kappenberg, denn die werde immer kostbarer.

Doch auch Kraft, vielfältige Fähigkeiten und Kompetenzen, Einfühlungsvermögen und die Anteilnahme an Freude und Sorgen der Mitmenschen gehörten dazu.

Achtung der Menschenwürde

„Der Wert des ehrenamtlichen Engagements wird vielen erst bewusst, wenn es nicht mehr selbstverständlich getan wird,“ hoben beide Referenten heraus.

Während in der Caritaskonferenz der „Dienst am Nächsten“ und die Achtung der Menschenwürde an erster Stelle stehe, so ginge es bei der kfd darum, „am Netz der Gemeinschaft mitzuknüpfen“. Eine Gemeinschaft von Frauen, die einander helfen, ermutigen und begleiten und in der Kirchengemeinde eine starke Säule bilden.

Besonders wurden die Bezirksmitarbeiterinnen erwähnt, die von Tür zu Tür gehen, Hausbesuche machen, Kontakte aufbauen und pflegen. „Dieser Ehrentag ist für all jene gedacht, die sonst nicht im Rampenlicht stehen“, erklärte Brigitte Steinberg vom Kreisdekanat Coesfeld.

Für alle gab es eine Rose als Dank

Für alle gab es eine Rose als Sinnbild für das mitmenschliche Engagement der Elisabeth von Thüringen Über das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen referierte Inge Junklewitz, Kreisdekanatsteamsprecherin.

Die Landgräfin gehöre zu den populärsten Frauen des Mittelalters. Doch ihre eigentliche Bedeutung erlangte sie durch ihr karitatives Engagement. Mit Elisabeths bekanntesten und heute noch geläufigen Ausspruch „wir müssen die Menschen froh machen“ habe sie ein Ziel formuliert, das die Mitarbeiterinnen in der Caritas und der kfd in ihrer Tätigkeit motiviere und ansporne.

Über die Bedeutung des Ehrenamts „Brot und Rosen - wegweisend für das Leben“ sprach Schwester Lea Ackermann, Gründerin des Frauenprojekts „SOLWODI“ (Solidarität mit Frauen in Not). Dieser internationale Verein unterstützt Frauen, die von Gewalt und Ausbeutung, Zwangsprostitution und Frauenhandel betroffen sind.

Die promovierte Pädagogin erhielt für ihre „außergewöhnliche Missionsarbeit“ unter anderem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz, die Ehrenbezeichnung „Frau Europas“ und wurde für den Friedensnobelpreis 2005 als nobelpreiswürdig angesehen. Zum Rahmenprogramm dieses Nachmittags gehörten neben dem „Elisabethkaffee“ Musik und Lieder zum Mitsingen unter Leitung von Annette Becker.

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