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Jung, arbeitslos, sucht...

OLFEN Unter 25 und für den Arbeitsmarkt schon unbrauchbar? Die größten Sorgenkinder unter den Langzeitarbeitslosen sind in Olfen die jungen Menschen, die bisher keine Arbeit gefunden haben. Denn sie können kaum vermittelt werden.

Jung, arbeitslos, sucht...

Die Langzeitarbeitslosen bleiben das Sorgenkind des Sozialamtes.

Dies geht aus einem Bericht hervor, den Ordnungs- und Sozialamtsleiter Jochen Wiggen jetzt im Hauptausschuss vorstellte. Der Grund liegt in der fehlenden Qualifikation. Dabei spielt in Olfen nicht der viel zitierte "Migrations-Hintergrund" eine Rolle, wie Wiggen erklärte. Es handelt sich überwiegend um junge deutsche Langzeitarbeitslose. Dennoch sei auch die mangelnde Ausdrucksfähigkeit in Schrift und Sprache bei ihnen ein Problem. Sie müssen erst in speziellen Maßnahmen gefördert werden, bevor sie eventuell eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.

Nicht vermittelbar?

Die jungen Hartz IV-Empfänger machen in Olfen zwar keine zehn Prozent der Langzeitarbeitslosen aus. Ihre Zahl pendelt seit einem Jahr um die 38. Aber bei den Vermittlungen zeigt die Statistik in dieser Personengruppe gegen Null. Nur im November 2006 und im Februar 2007 gelang jeweils eine Vermittlung. Insgesamt wirkt sich die gute Konjunktur aber positiv auf die Zahl der Empfänger von Hartz IV in der Steverstadt aus. Als die Stadt mit deren Betreuung Anfang 2005 startete, gab es noch 282 Bedarfsgemeinschaften (in der Regel Familien) mit 550 Leistungsempfängern. Im Juli 2006 waren es 226 Gemeinschaften mit 465 Leistungsempfängern und im Juli 2007 nur noch 194 Bedarfsgemeinschaften mit 402 Leistungsempfängern.

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