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Menschen und Visionen auf Leinwand

OLFEN "Oft mische ich meine Farben auch selbst, zum Beispiel mit Hühnerei. Ich bin da sehr experimentierfreudig", erzählt die Künstlerin Petra Zapatero, die zur Vernissage ins Olfonium geladen hatte.

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Menschen und Visionen auf Leinwand

Petra Zapatero vor einem ihrer Bilder.

Der Titel der Ausstellung, die noch bis zum 30. November besucht werden kann, lautet 'Imaginär permeabel...Menschen und Visionen'. Die Künstlerin möchte damit die 'Durchlässigkeit' ihrer Intention ausdrücken und den Betrachtern keine Interpretation der Bilder vorschreiben, sondern Raum für eigene Anschauungen lassen. Die Techniken und auch die dargestellten Motive sind sehr unterschiedlich. "Manchmal sind Menschen zu sehen, manchmal Landschaften, das ist ganz verschieden.   Das Licht ist mir aber immer sehr wichtig", erzählt die Kamener Künstlerin, die an der freien Kunstakademie Dortmund studierte. Mittlerweile unterrichtet sie selbst Kunst, an der VHS in Kamen und in ihrem Atelier, und hat bereits an sehr vielen Ausstellungen teilgenommen.

"Mutsch-Geschichten" für Kinder

Passend zu den zeitgenössischen und abstrakten Werken wählte Clarissa Frye, die die Vernissage musikalisch am Flügel begleitete, Stücke aus, die ebenso zum Träumen und Nachdenken anregten. Damit auch die Kinder nicht zu kurz kamen, las Angelika Lauhoff, eine Schwägerin der Malerin, eine Kurzgeschichte aus ihre Geschichten-Sammlung 'Mutsch-Geschichten' vor. Astrid Elbers, eine Freundin Petra Zapateros, leitete die gut besuchte Ausstellungseröffnung mit einer Rede ein. "Während eines Tagesseminars bei ihr habe ich gemerkt, dass Malen eine körperliche und mentale Herausforderung ist und dass jedes Bild ein Stück von der Künstlerin selbst ist. Es ist mehr als eine bloße Verschönerung eines Raumes", sagte sie. Nach dieser Einstimmung wurden die Werke mit Titeln wie 'Mystica', 'Offener Blick' oder 'Untergang der Moderne' bei einem Gläschen Sekt noch eifrig diskutiert.   

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