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Noch auf wackeligen Füßen

OLFEN Mit einem Gottesdienst, Musikvorträgen, Tanz und vielen Aktionen wurde am Sonntag das "evangelische Familienzentrum Arche Noah" feierlich eröffnet.

Noch auf wackeligen Füßen

<p>Alexander Neumann studierte mit den Kindern kleine Musikstücke ein. Pflips</p>

"Eigentlich fand ich diesen Zuschlag sogar überfällig, zumal die Arbeit unserer Gemeinde und speziell auch in unserem Kindergarten diesen Zuschlag schon längst nahe gelegt hätte," war Pfarrer Thorsten Melchert recht stolz auf diesen Titel.

Unterstützung

Doch das "Gesamtpaket", welches Familien unterstützende Angebote und Hilfestellungen gibt, stünde auf zum Teil befristeten und wackligen Füßen. Denn, der Name wäre "ohne Wert", gab Bürgermeister Josef Himmelmann zu bedenken. "Die Politik verleiht sehr gerne Titel, ohne jede müde Mark!"

Es wäre falsch anzunehmen, mit 12 000 Euro aus einem Kindergarten ein Familienzentrum machen zu können. (Dieser Betrag resultiert aus der jährlichen Zuweisung des Landes NRW aus dem Programm für die Errichtung von Familienzentren). Es wäre daher um so wichtiger, dass auch andere Träger für diese Einrichtung Gelder zu Verfügung stellten. Die Stadt Olfen werde frei werdende Mittel, die aufgrund sinkender Geburtenzahlen entstehen, wieder in Angebote der Kindergärten investieren, so Himmelmann.

Auch für den noch fehlenden Raum würde er sich im Rat stark machen. Dr. Remi Stork, Referent im Diakonischen Werk Westfalen, lobte das evangelische Familienzentrum als etwas ganz Besonderes.

Wichtiger Treffpunkt

"Die Auswahl hat damit zu tun, dass bis jetzt hier viel geleistet wurde." Damit meinte er das vielfältige Angebot mit Spiel- und Krabbelgruppen, kirchlichem Unterricht, Familienbildungsarbeit, Büchereiarbeit, Kinder- und Jugendarbeit und Sprechstunde der Diakonie.

Das Familienzentrum sei daher ein wichtiger Treffpunkt und Anziehungspunkt für alle Familien. Den Schwerpunkt im kommenden Jahr sieht Kindergartenleiterin Sylvia Schierstedt in der Elternschule.

Doch es wurde an diesem Eröffnungstag nicht nur geredet. Es konnte gemalt, gebastelt und getanzt werden. Ellen Schlüter von der Bücherei las aus lustigen Kinderbüchern vor und die Familienbildungsstätte zeigte einige ihrer Angebote vom Nähen über Kurse für Japanisch und Englisch bis hin zum Umgang mit ätherischen Ölen.

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