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Öffentliche Gebäude ab heute rauchfrei

OLFEN Seit Mittwoch, dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr, sind auch in Olfen alle öffentlichen Gebäude komplett rauchfrei. Das gilt für das Rathaus, das Bürgerhaus, das Bürgerbüro, den Bauhof und natürlich für die beiden Schulen. Doch wie gehen die Mitarbeiter damit um?

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Maria Holtmann.

Bürgermeister Josef Himmelmann und seine Sekretärin Maria Holtmann haben kein Problem damit, obwohl sie selbst ab und zu mal eine rauchen. "Im Dienst fällt mir das überhaupt nicht schwer", sagt Josef Himmelmann. Etwas anderes ist das für ihn in der Freizeit: "Beim Bier stecke ich mir gerne eine Zigarette an. Aber es ist lange her, dass ich in meinem Büro geraucht habe. Und auch nur dann, wenn ich hier alleine war."

Ab nach draußen

Maria Holtmann hat schon vor einigen Monaten vom Glimmstengel im Büro Abschied genommen. Wenn sie doch einmal Lust auf blauen Dunst bekommt, dann geht sie nach draußen. So halten es auch die wenigen anderen Raucher in der Stadtverwaltung. Bei Regen können sie ihre Zigarette sogar geschützt genießen. Denn auf dem Parkhaus hinter dem Rathaus steht ein überdachter Fahrradständer.

Die Umsetzung des Rauchverbots zu Beginn des Jahres hat Bürgermeister Josef Himmelmann in seiner Verwaltung gar nicht thematisiert. "Das ist jetzt Gesetz und damit eine Selbstverständlichkeit. Deshalb brauchen wir darüber gar nicht mehr groß zu reden."

Verbot gilt auch für Besucher

Das Nichtraucherschutzgesetz gilt natürlich nicht nur für Bedienstete, sondern auch für Besucher und Kunden der Verwaltung. Verbotsschilder am oder in den öffentlichen Gebäuden hält Josef Himmelmann für überflüssig. Wenn doch mal ein Bürger rauchend ins Rathaus kommen sollte, dann werde man ihn freundlich auf das Verbot hinweisen, so der Bürgermeister. Es sei gut, dass das Gesetz jetzt in Kraft ist: "Wir setzen es um, müssen dabei aber nicht übereifrig vorgehen."

Ab Juli in Gaststätten

In einem halben Jahr kommt das Thema auf das Olfener Ordnungsamt zu, weil der Nichtraucherschutz ab 1. Juli auch in Gaststätten gilt. Dort darf dann nur noch in abgetrennten Räumen gequalmt werden. Die Behörde muss allerdings nur einschreiten, wenn es Beschwerden gibt.

Im Karnevals- oder Schützenzelt bleibt alles beim alten. Denn geraucht werden darf in Festzelten, die nicht länger als 21 Tage aufgestellt werden. 

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Maria Holtmann.

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