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Abfallentsorgung in Olfen

Olfener sind Spitzenreiter in der Müllproduktion

Olfen Die Olfener Bürger haben im vergangenen Jahr im Durchschnitt deutlich mehr Müll produziert als die Bürger in anderen Städten und Gemeinden des Kreises. Dabei fällt die Müllmenge in einem Bereich ganz besonders auf.

Olfener sind Spitzenreiter in der Müllproduktion

Die Wirtschaftsbetriebe für den Kreis Coesfeld haben die Müllmengen für 2017 vorgelegt.dpa Foto: picture alliance / dpa

Mit gut 183 Kilogramm je Bürger und Jahr haben die Olfener in 2017 besonders viele Bioabfälle über die Mülltonnen recycelt. In Ascheberg beispielsweise kamen nur gut 147 Kilogramm zusammen. Dort fällt ohnehin am wenigsten Müll an. Im Durchschnitt haben die Bürger im Kreis 464,10 Kilogramm Müll in 2017 gesammelt.

Diese und viele weiteren Zahlen stehen im gerade vorgelegten Jahresbericht 2017 der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH.

Insgesamt 108.771 Tonnen Abfall sind über die kommunalen Sammelsysteme der Städte und Gemeinden im Kreis im Jahr 2017 erfasst worden. „Damit sind rund 2700 Tonnen Abfälle weniger angefallen als im Jahr davor“, sagt Stefan Bölte, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe. Ein Minus von rund 1300 Tonnen war allerdings allein bei den Bio- und Grünabfällen zu verzeichnen – wohl aufgrund der diesmal etwas schlechteren klimatischen Wachstumsbedingungen als noch im Jahr davor.

Weniger Elektro-Schrott

Einen weiteren Mengeneinbruch von rund 750 Tonnen gab es statistisch, wie erwartet, beim Elektro-Schrott. Da die Sammelgruppen Kühlgeräte sowie Monitore nicht mehr selbst verwertet, sondern den Verwertern der Vertreiber überlassen worden sind, fielen diese aus der Statistik heraus. Stefan Bölte dazu: „Leider bekommen wir von diesen Stellen keine Nachweise über die übernommenen Mengen – obwohl sie natürlich wie bisher angefallen sind.“ Wie auch in den Jahren davor ist die Sortierleistung der Bürger im Kreis damit überdurchschnittlich: 89.333 Tonnen (2016: 91.989 t), entsprechend 82,1 Prozent (2016: 82,5 Prozent) der Gesamtmenge und konnten über verschiedene Wege einer Verwertung zugeführt werden, nur 19.302 Tonnen Hausmüll (2016: 19.344 t) wurden in der Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entsorgt, 136 Tonnen Schadstoffe einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.

Umgerechnet hat damit jeder Einwohner im Kreis insgesamt 497 kg Abfälle entsorgt (2016: 510 kg), 170 kg davon alleine über die Biotonne. Dabei haben die Bürger in der Gemeinde Nordkirchen im vergangenen Jahr im Durchschnitt den meisten Müll im Kreis Coesfeld produziert – und zwar ganz genau 532,25 Kilogramm.

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