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Seit 30 Jahren eine Dienstags-Frau im Marienheim

OLFEN Ein Neujahrsempfang wurde den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Marienheims am Dienstagabend zum ersten Mal bereitet. Insgesamt hat das Marienheim 13 ehrenamtliche Mitarbeiter. Eine der treuesten ist Lille Elsner. Seit 30 Jahren gehört sie zu den Dienstags-Frauen.

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Seit 30 Jahren eine Dienstags-Frau im Marienheim

Eine der treuesten Ehrenamtlichen im Marienheim ist Lille Elsner.

Am liebevoll gedeckten Tisch mit herzhaften Schnittchen und Getränken wurde in gemütlicher Runde geklönt und viel Dank ausgesprochen.

Ungeduldiges Warten auf den Besuch

„Für die Bewohner sind die Ehrenamtlichen etwas ganz Besonderes“, erklärte die Leiterin Elisabeth Spörk. Manche warten schon an der Eingangstür auf ihren Besuch. Vor allem für die Bewohner, die keine Angehörigen mehr haben, haben die Besuche einen hohen Stellenwert.

Insgesamt hat das Marienheim 13 ehrenamtliche Mitarbeiter. Eine der treuesten ist Lille Elsner, die am 10. Mai 70 Jahre alt wird. Seit 30 Jahren gehört sie zu den Dienstags-Frauen. 23 Jahre ist Elisabeth Wegner dabei und 20 Jahre Margret Pennekamp. Mit sechs Jahren Engagement ist Anneliese Sporea der Nachwuchs unter den Ehrenamtlichen.  Und nicht zu vergessen Ilse Unstedde. Sie hat 34 Jahre als Betreuerin im Marienheim gearbeitet und engagiert sich seit zwei Jahren ehrenamtlich.

Sport steht hoch im Kurs

Für die Bewohner bedeuten die Besuche Aktivitäten in vielfältiger Form. Angefangen von Spaziergängen, Einkaufsbummeln, Bastelnachmittagen bis hin zu Cafe-Besuchen. „Am liebsten gehen die Bewohner in die Eisdiele“, verriet Ilse Unstedde. Aber auch der Sport steht hoch im Kurs.

Johannes Risse leitet seit drei Jahren eine Sportgruppe. Bei Christa Kötter wird geschwommen. Und auch Mechthild Watermeier und Maxi Persche bieten Hallensport an. Mit Cordula Würtz wird getanzt. „Und alle zusammen unterstützen uns bei festlichen Anlässen“, freute sich Elisabeth Spörk.

Ehrenamtlicher Nachwuchs fehlt

Das, was dem Marienheim fehlt, ist ehrenamtlicher Nachwuchs. Es gäbe so vieles, was die Bewohner gerne unternehmen würden. Mal eine Stunde Fahrrad fahren, oder ein Besuch auf Schalke oder einfach nur da sein. Alles sei wichtig. Und es kommt so viel an Dankbarkeit und Freude zurück, waren sich die Ehrenamtlichen einig.

 Interessierte sollten sich einfach melden. In diesem Jahr möchte sich das Marienheim wieder mit einem Sommerfest der Öffentlichkeit präsentieren. Auch da wird Hilfe benötigt.

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