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So ist der Stand beim Umbau der Wieschhofschule

Wieschhofschule Olfen

Der Umbau der Wieschhofschule ist nach dem Bau der Gesamtschule die zweitgrößte Baumaßnahme Olfens. Aufwendig. Zum neuen Schuljahr soll vieles fertig sein. Zu tun ist aber noch einiges.

Olfen

von Arndt Brede

, 20.06.2018
So ist der Stand beim Umbau der Wieschhofschule

So sieht es auf der Baustelle Wieschhofschule aus. Bis zum Schuljahresbeginn ist noch viel zu tun.

Eines vorweg: „Die Kosten für den Umbau laufen uns nicht weg.“ Das sagte Bürgermeister Wilhelm Sendermann am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Kindergärten im Bürgerhaus. Selbst wenn die Kosten um 150.000 Euro höher lägen, wäre das bei dem Gesamtvolumen von 5,633 Millionen Euro erträglich. Er wolle aber nicht mutmaßen. Nähere Zahlen werde die Verwaltung der Politik noch liefern, versicherte Sendermann.


In der aktuellen Schulausschusssitzung verkündete der Bürgermeister dann Folgendes: „Wir werden mit ganz, ganz vielen Sachen zum Beginn des neuen Schuljahres fertig und ganz, ganz wenigen nicht. Wir reduzieren das, was nicht fertig wird, auf die Küche, weil da noch Arbeiten zu machen sind, auf den Verbindungstrakt, der nicht zwingend erforderlich ist, und auf den rückwärtigen Teil des Außengeländes.“ Ein Teil des Geländes werde aber noch in diesem Jahr fertig. Gleichwohl: „Das Außengelände wird uns auch noch in den nächsten Jahren beschäftigen, weil wir die Spielmöglichkeiten für die Kinder weiter verbessern möchten.“ Geplant sei auch, „die Übergänge zum St.-Vitus-Park adäquat hinzukriegen“.

Verkehrssituation ansehen

Weiter geplant sei, sich die Verkehrssituation anzusehen. Wie berichtet, hatten von der Stadt beauftragte Planer im Zuge der Diskussion um ein Mobilitätskonzept für die ganze Stadt vorgeschlagen, Hol- und Bringzonen für den Schülerverkehr der Wieschhofschule zur Vermeidung von sogenannten Elterntaxis, von Staus vor der Schule und Verringerung des KFZ-Verkehrs in unmittelbarer Nähe der Schule einzurichten.

Laut Stadtverwaltung können folgende Bereiche zum Schuljahresbeginn 2018/2019 in den Betrieb gehen: Schulleitungsbüro, Sekretariat/Empfang, 1910er Bauteil (Offene Ganztagsgrundschule – OGGS), Aufzug, WC-Anlage.

Diese Arbeiten müssen erledigt werden:

In den Sommerferien sind demnach unter anderem folgende Arbeiten zu erledigen: Abriss von Klassenzimmern und Toilettenanlage, Innenausbau und Einrichtung. Die Schule werde für 470.000 Euro eingerichtet, so Sendermann.

Schulleiterin Petra Deuker ist zuversichtlich, dass zum Schuljahresbeginn fast schon wieder Alltag ist. Die Container für die 8-bis-1-Betreuung, die Jekits und Fachunterricht werden verschwinden. „Wir haben aber noch einen großen Umzug vor uns“, sagt sie. Wenn nämlich der Mittelteil zwischen dem 90er-Jahre-Bauteil und dem Trakt aus 1910 abgerissen wird und durch eine Glasverbindung ersetzt wird.“

Mensa soll fertig werden

Nach den Herbstferien sollen die neue Aula/Mensa samt Küchenbereich sowie die Glasbrücke fertiggestellt sein. Die Heizungsanlage in Form eines Blockheizkraftwerks soll zur kommenden Heizperiode zur Verfügung stehen. Wie Bürgermeister Wilhelm Sendermann mitteilt, sei das Kraftwerk so ausgelegt, nicht nur die Schule, sondern auch umliegende Wohnungen mit Wärme zu versorgen. In den Blick nimmt die Verwaltung auch bereits die Idee, dass die Grundschule sich öffnen soll. „Die Frage ist, wer kann in die Schule rein?“ Da müssen die Rahmenbedingungen definiert werden. Auch im Austausch mit dem Vitus-Stift, mit der Volkshochschule und der Musikschule.

Wobei sich laut Sendermann nicht alle Räume der Grundschule für eine andere Nutzung anbieten. Der Musikraum jedenfalls könne künftig zum Beispiel vom SuS Olfen etwa für Jazzdance genutzt werden.

5,633-Millionen-Euro-Budget

Geplant sei auch, zusätzlich zu den Maßnahmen aus dem 5,633-Millionen-Euro-Budget, Sanierungen anzupacken. Etwa Sanierung des Außenputzes des Schultraktes aus den 1990er Jahren.

Gedanken macht sich die Verwaltung auch über die Mittagsverpflegung. Nach Auskunft des Bürgermeisters wird Essen im St.-Vitus-Stift vorbereitet und angeliefert. Die Idee sei aber, nicht alles im Stift vorbereiten zu lassen, sondern einiges auch in der Schule zuzubereiten. „Damit wir alles auch direkt in der Schule frischer bekommen.“ Zum Beispiel, indem Nudeln frisch gekocht werden, statt sie fertig liefern zu lassen.

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