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Spitze des Eisbergs

OLFEN Das "Gütesiegel individuelle Förderung" nahm Anne Jung am vergangenen Samstag in Köln von Schulministerin Barbara Sommer für die Wolfhelm-Gesamtschule entgegen. Diese Auszeichnung ist keine kurzfristige Trophäe für eine einmalige Kraftanstrengung.

Spitze des Eisbergs

Stolze Pädagogen mit Gütesiegel und Urkunde (v.r.): Bernd Herrmann, Frank Seiler, Anke Käding, Ulli Thöne, Schulleiterin Anne Jung und der städtische Beigeordnete Wilhelm Sendermann.

Dahinter steckt vielmehr eine umfassende Kultur des Förderns und Forderns. Das machte Schulleiterin Jung gestern zusammen mit einigen Kollegen und dem städtischen Beigeordneten Wilhelm Sendermann deutlich.

Für die Bewerbung um das Gütesiegel stellten drei Lehrer besondere, von ihnen erarbeitete Schwerpunkte vor:

Ulli Thöne: Training sozialer Kompetenzen im 1. Halbjahr der Jahrgangsstufe 5: In kleinen Gruppen wird in zwei Wochenstunden das soziale Miteinander, zum Beispiel Regeln der Gesprächsführung, trainiert.

Interaktive Übungen und Entspannungstechniken

Dazu gehören interaktive Übungen und Entspannungstechniken im "Raum der Stille", den die Schule in der früheren Disco eingerichtet hat.

Anke Käding: Sprachförderkonzept für die Jahrgangsstufe 6.1: Hier werden Defizite im sprachlichen Bereich aufgegriffen, um die Lesekompetenz und das Hörverstehen von Schülern zu verbessern. So werden Nachrichtentexte gehört und besprohen, Bücher vorgestellt oder Sachtexte formuliert. Dies kommt den Kindern auch in verschiedenen Fächern zugute.

Selbstständig verwenden und auswerten

Frank Seiler: Lernwerkstatt Englisch: Sie ist ausgestattet mit Materialien, die die Schüler größtenteils selbstständig verwenden und auswerten können, etwa PC-Programme, Brettspiele, Grammatik- oder Wortschatzübungen. Sie werden in den Jahrgängen 5.2, 6 und 7 in Partner-, Gruppen- oder Einzelarbeit verwendet.

Ab dem 7. Schuljahr können die so genannten Cambridge-Zertifikate erworben werden, was seit zwei Jahren in der Wolfhelmschule mit Erfolg geschieht.

"Diese Bereiche sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs", erklärte der didaktische Leiter Bernd Hermann. Es seien drei besondere Beispiele, zu denen eine Vielzahl weiterer Förder- und Fordermaßnahmen im Fachunterricht und darüber hinaus komme.

Bestätigung für die ganze Schule

"Darauf sind wir stolz", betonte Schulleiterin Anne Jung. Das Gütesiegel sei eine Bestätigung für die ganze Schule - Lehrer, Eltern und Schüler.

Zum Erfolg einer Schule gehört neben den Inhalten auch die Ausstattung. Dafür ist die Stadt als Schulträger zuständig. Für sie erklärte Wilhelm Sendermann: "Uns ist wichtig, was in unserer Gesamtschule passiert. Dafür versuchen wir einen guten Rahmen zu geben."

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