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St. Vitus und St. Marien zogen durch den Kakao

OLFEN St. Vitus - Helau! St. Marien - Helau! Olfen - Helau! Von der ersten Sekunde an riss Moderator Christoph Kötter sein feierhungriges Publikum durch ein schillerndes Programm.

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Doris und Rudolph Becker und Karin Kieser (v.li.).

Piraten-Tanz der Landfrauen.

Die Stadthalle war rappelvoll und bot ein buntes Bild der Fröhlichkeit. Das, was Margret Reinkober als Organisatorin wieder auf die Beine gestellt und dabei von Günther Hischer unterstützt wurde, war erlebenswert. Alles, was Rang und Namen hatte wurde durch den Kakao gezogen, in Form von vielen netten Seitenhieben.

„Wir sind pilgern, wir sind dann mal weg, denn pilgern ist unser Lebenszweck.“ Der Familienkreis Kunterbunt suchte Pastor de Baey, der entweder nach Rom oder Lurdes oder Taizé oder Santiago des Compostela unterwegs ist, oder auf „Exorzitien“. Viel Arbeit und Einfallsreichtum steckte in ihrem Kasberletheater, in dem nicht nur die Hauptdarsteller ihr Fett weg kriegten.

Ausgrabungen am Naturbad

Jeder Programmpunkt wurde zum Highlight. Angefangen von Maria Brinkmann und Friedchen Blumensaat, die als scharfe Beobachterinnen feststellten, dass Olfen durch die Ausgrabungen am „Naturbad“ entweder Weltkulturstadt oder Wallfahrtsort werden könnte. Die Vinnumer Geismann-Frauen hatten mit ihrer Vergesslichkeit die Lacher auf ihrer Seite.

Wie komisch es sein kann, wenn man sein Gotteslob in der Kirche vergisst, dass bewies Irmgard Pettrup, die interessante Vergleiche zog. Eine maskuline Modenschau mit astralen Körpern sagten Monika Seiler und Beate Aufderheide von der Kolpingsfamilie an. Welche Möglichkeiten der modebewusste Mann mit einer einzigen Unterhose hat, war sehenswert. Herausragend Thomas Heufken, der es modelmäßig einfach drauf hatte.

Unglaublicher Trödel auf der Bühne

Ausgefallen präsentierten sich Gemeinderat und Kirchenchor mit einem Knietanz. Der Heimatverein brachte unglaublichen Trödel auf die Bühne und erntete Lacher nonstop. Weil Olfen der größte Bauernhof Europas ist, musste es sich Bürgermeister Josef Himmelmann gefallen lassen, in Bauerntracht eingekleidet zu werden.

Christoph Kötter und Christiane Pennekamp prüften Pastor de Baey auf Weihbischof-Tauglichkeit. Bevor die Landfrauen ihr Temperament beim Piratentanz austoben konnten nahmen Hilti und Mörtel alias Pastor und Jutta Kasberg kein Blatt vor den Mund. Zum Programm gehörten außerdem die Auftritte der Kittfunken, der Steversterne und der Premierentanz des Funkenmariechens.

Einen jubelnder Empfang wurde dem Dreigestirn bereitet, das mit großem Gefolge einmarschierte. Für die richtige Tanzmusik sorgte bis drei Uhr in der Frühe die rollende Disco „professional sounds“.

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Doris und Rudolph Becker und Karin Kieser (v.li.).

Piraten-Tanz der Landfrauen.

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