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Fußball: Kreisliga

SuS Olfen freut sich über höherklassige Erfahrung

Olfen Fußball-Kreisligist SuS Olfen rüstet für die kommende Saison auf und stellt einen Neuzugang vor, der bei seinem alten Verein Kultstatus besitzt. Beide Spieler heben den Altersschnitt der jungen Olfener Truppe.

SuS Olfen freut sich über höherklassige Erfahrung

Matthias Potthoff (l.) und Gordon Zyla (2.v.r.) kamen über den Kontakt zu Norbert Sander (2.v.l.) in die Mannschaft von Michael Krajczy (r.). Foto: Reith

Oft hat der Fußball-Kreisligist SuS Olfen in den vergangenen Jahren nicht für die Vorstellung von Neuzugängen eingeladen. Das liegt hauptsächlich daran, dass der SuS den Weg geht, eigene Jugendspieler hochzuziehen. Am Dienstagabend sah man Norbert Sander, Olfens Sportlichem Leiter, aber an, dass er auf die beiden externen Neuzugänge der Saison stolz war. „Eins vorweg: Er ist der Bernie Brüse von Resse“, sagte Sander und zeigte auf Matthias Potthoff. „Bernie“ Brüse – das ist Christian Brüse, Abwehrspieler bei den Olfenern und so etwas wie die Verkörperung von Vereinstreue und Identität in Olfens Kader. Soll heißen: Potthoff, der als spielender Co-Trainer in Olfen anfängt, soll nicht nur die Abwehrspieler des Kaders mitschulen, nein, er soll einer der Leitwölfe werden im neuen Team, das nächstes Jahr oben angreifen soll.

Über 20 Jahre in Resse

Der 30-jährige Innenverteidiger hatte „in Summe über 20 Jahre“ bei Viktoria Resse gespielt, war mit dem Team von der Bezirksliga in die Westfalenliga marschiert. „Norbert sei Dank sind wir damals in die Landesliga aufgestiegen, auch wenn wir es unter einem anderen Trainer geschafft haben“, sagt Potthoff. Die Westfalenliga, aus der Resse wieder absteigt, sei dann jedoch eine Nummer zu groß für den Verein gewesen. Grund für seinen Abschied sei das nicht gewesen. „Es war mal die Zeit für Veränderung und sowieso etwas ganz anderes“, sagte Potthoff. Als Norbert Sander in Resse aufhörte, „haben wir gesagt, dass wir noch einmal etwas zusammen machen möchten“, sagte Sander. „So schön es in Resse auch war. Die Entscheidung ist über Monate gereift“, meinte Potthoff.

Peter Colmsee, Sportlicher Leiter in Resse, tut der Abgang weh: „Natürlich ist man immer traurig, wenn ein verwurzelter Spieler geht. Aber wir respektieren die Entscheidung. Er war bei uns immer Bestandteil der Innenverteidigung und ist ein Innenverteidiger höchster Qualität.“

Altersschnitt hebt sich

Wie Potthoff hebt auch der defensive Mittelfeldspieler Gordon Zyla (30) den Altersschnitt des jungen SuS-Teams. „Erfahrung hat uns in dieser Saison definitiv gefehlt. Mir war wichtig, dass wir höherklassige Erfahrung bekommen. Die fehlte uns. Sie wissen, wann sie Akzente zu setzen haben. Sie sind stressresistent und Vorbilder“, so Sander. „Problem war, dass wir eine junge Mannschaft hatten. Sie müssen geführt werden. Diese Mischung ist super“, sagte Trainer Michael Krajczy.

Für Linksfuß Zyla ist es nicht der erste Kontakt zum SuS: „Ich war vor zwei Jahren schon mal auf dem Weg hierhin.“ Er spielt bei Westfalia Gelsenkirchen in der Bezirksliga und kickte unter Sander auch in Resse. Die festgeschriebenen Ablösen liegen bei 500 Euro und 375 Euro. Beide Spieler seien übrigens auf Sander zugegangen.

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