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Vergessene Apfelsorten neu entdecken

OLFEN Entlang der Streuobstwiesen wimmelte es nur so von Apfelkisten. Der Olfener Ortsverein des „Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland“(BUND) lud am vergangenen Sonntag alle Freunde des Kernobstes auf den Benthof ein, um gemeinsam das Apfelfest zu feiern.

Vergessene Apfelsorten neu entdecken

Joachim Mitorganisator des Apfelfestes.

Dabei kam es den Organisatoren Liesel Hatebur und Joachim Jung besonders darauf an, dass auf der Veranstaltung auch alte Apfelsorten präsentiert wurden. „Wir haben auf unseren beiden gepachteten Obstwiesen über 15 verschiedene Sorten, viele davon sind gar nicht mehr bekannt“, erklärte Hatebur und wies dabei auf einen Lageplan hin. Dieser zeigte den Apfelamateuren leicht und verständlich, wo welche Sorte auf der Wiese zu finden war. „Dies gibt den Menschen, die vorbei kommen, die Möglichkeit, bestimmte Äpfel zu probieren. Dies ist nämlich keinesfalls verboten, nur ernten sollte man nicht“, so die Organisatorin weiter. Schließlich sollen die Äpfel in den Verkauf gehen und in ein paar Jahren, wenn die im Jahr 1999 gepflanzten Bäume kräftig gewachsen sind, sogar vermostet werden. Pestizidfreies Obst Ein weiteres Ziel des BUND ist es, den Käufern pestizidfreies Obst anbieten zu können. Über drei Stunden nutzten ca. 100 Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder einige Kostproben zu nehmen. Zum Beispiel konnten sie viele verschiedene Apfelkuchen, jeder mit einer anderen Apfelsorte als Zutat, probieren. Viele der Besucher hatten sich schon lange auf das Fest gefreut oder kamen einfach nur zufällig mit dem Rad vorbei.

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