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Müllsammelaktion in Olfen

Von Coffee-to-go-Bechern bis Hundekotbeutel

Olfen Mehr als 60 Olfener Bürger haben sich am Samstag an der Müllsammelaktion In Olfen beteiligt. Bei der Aktion des Hegerings wurde deutlich, dass ein neuer Trend für große Probleme sorgt.

Von Coffee-to-go-Bechern bis Hundekotbeutel

Viele fleißige Helfer befreiten die Gebüsche, Seitenwege und Straßengräben vom Müll.

Das Wochenendwetter brachte bereits einen tollen Vorgeschmack auf den nahenden Frühling. Viele Bürger nutzten die Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und Fahrradtouren rund um Olfen. Dabei konnten sie die Landschaft in vollen Zügen genießen – und das ganz ohne Müll in den Gebüschen oder auf den Rad- und Wanderwegen.

Möglich gemacht hat dies der Hegering Olfen, der sich jedes Jahr am zweiten Märzwochenende trifft, um seine Müllsammelaktion durchzuführen. Dafür mobilisierte der Verein bereits im Vorfeld Olfener Bürgerinnen und Bürger sowie verschiedene Vereine und Organisationen. Egal ob Pfadfinder, Messdiener, der Kitt, die Jugendfeuerwehr, der Kinder-Elferrat, die Schulen sowie viele Privatpersonen – viele machten sich am Samstagmorgen früh auf die Beine, um die Olfener Außenbereiche vom Müll zu befreien.

„Wir freuen uns über die rege Teilnahme. Insgesamt 65 freiwillige Helfer sind gekommen. Ein tolles Zeichen“, freut sich Heribert Birken, Organisator der Müllsammelaktion und Mitglied beim Hegering. „Besonders freuen wir uns, dass so viele Kinder teilnehmen. Das sind die Erwachsenen von morgen, und sie werden in Zukunft keinen Müll mehr achtlos in der Natur entsorgen.“

Mehr Müll gefunden


Mit Trecker und Anhänger sowie Handschuhen und Eimern bestückt, machten sich die motivierten Helfer auf in Olfens Gebüsche, Wälder und Straßengräben. Auch in diesem Jahr wurden wieder diverse Dinge gefunden – Schnapsflaschen, Teppiche, Computer, Gartenmöbel, aber auch viele Plastikverpackungen etc. Schnell füllten sich Eimer und Anhänger. Insgesamt hatte der Hegering in diesem Jahr mehr Müll zu verzeichnen. Wobei der entsorgte Müll sich in den letzten Jahren verändert hat. Waren es früher hauptsächlich Dosen, die achtlos in den Straßengraben geworfen wurden, stellen heute Kaffee-to-go-Becher“ ein großes Problem dar. Seit Einführung des Pfandsystems sind Dosen eine Seltenheit geworden. Besonders negativ aufgefallen sind Hundekotbeutel aus Plastik. Die Leute schaffen es noch, den Kot ihres Hundes in den besagten Beutel zu befördern, lassen diesen dann aber achtlos am Straßenrand oder im Gebüsch liegen, anstatt ihn im nächstgelegen Mülleimer zu entsorgen.

„Das ist ein Unding. So was ist nicht Sinn und Zweck eines Hundekotbeutels. Plastik gehört nicht in die Natur“, sagt Heribert Birken.

„Mit Spaß Gutes tun“



Mitgemacht bei der Aktion haben auch die neunjährige Leefke und ihre Freundinnen Sophia und Kim. „Wir haben schon mal mitgeholfen, und es macht richtig Spaß, etwas Gutes zu tun“, erzählen sie, während sie die nächste Plastiktüte aus dem Gebüsch ziehen.

Im Anschluss an die dreistündige Müllsammelaktion treffen sich alle Helferinnen und Helfer am Olfener Baubetriebshof. Dort gibt es Würstchen im Brötchen, spendiert von Bürgermeister Wilhelm Sendermann sowie warme und kalte Getränke und Süßigkeiten vom Hegering. Die Aktion war auch am Samstag wieder ein voller Erfolg – Olfen kann nun frei von Müll in den Frühling starten.

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