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Weltmusik "Dunja moja - eine Welt" erklingt in Olfen

OLFEN Der Leiter der Musikschule Beckum-Warendorf, Wolfgang König, kommt derzeit ganz gehörig ins Schwitzen. Fast täglich lässt er seine Telefondräht glühene, um die Premiere des Konzertes "Dunia moja - eine Welt" am Freitag (31.) um 19.30 Uhr in der Wolfhelm-Gesamtschule vorzubereiten.

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Denn die ca. 150 insgesamt beteiligten Künstler, vom Kinderchor über das Jazzensemble bis hin zu dem Weltmusiker Patrick Bebey und dem Jazz-Star Lyambiko haben in dieser Zusammensetzung noch nie zuvor auf der Bühne gestanden haben und kennen sich größtenteils noch nicht einmal.

"Cross Over", der Kinder- und Jugendchor der Musikschule Beckum-Warendorf unter der Leitung von Veronika te Reh, wird in mehreren gemeinsamen Liedern, die alle vollkommen neu arrangiert werden mussten, auf den gegenwärtigen Shooting-Star der internationalen Jazz-Szene treffen, die deutsch-afrikanische Sängerin Lyambiko aus Berlin, die gegenwärtig in Europa und in den USA vom Publikum und von den Medien gefeiert wird und die gerade mit zwei renommierten Jazz-Awards ausgezeichnet worden ist. Nach ihrer letzten USA-Tournee schrieb ein Kritiker in der "Boston Globe": "Lyambiko ist die vielversprechendste Jazz-Sängerin seit langer, langer Zeit. Sie besitzt die Dramatik einer Billie Holiday, die Erotik einer Julie London und die Schärfe einer Nina Simone". Die "Süddeutsche Zeitung" attestierte ihr sogar, "den Jazz-Göttinnen ganz nah" zu sein.

Papa Wemba aus Westafrika

Mindestens genauso bekannt ist aber auch Patrick Bebey aus Kamerun, der zur Spitze der internationalen Weltmusik zählt. Der in Paris lebende Bebey gehörte mehrere Jahre dem Ensemble von Weltstar Miriam Makeba an und spielte sich mit der westafrikanischen Gruppe "Papa Wemba" mehrfach an die Spitze der Weltmusik-Charts. Er spielt Piano, Keyboard, Daumenklavier, Percussion und vor allem die einzigartige Pygmäenflöte "Ndewhoo".

Beide Musiker, die sich selbst noch nie begegnet sind, "Cross Over" und das ebenfalls noch beteiligte WAF-Jazzensemble haben vor dem Konzert nur einen ganzen Tag Zeit, um während eines Workshops in Beckum ihre Programmpunkte aufeinander abzustimmen und gemeinsame Stücke einzustudieren - ein einzigartiges und spannendes Experiment, für das Musikschulleiter Wolfgang König zahlreiche neue Kompositionen verfasst hat.

 

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