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Mädchen weiter in Lebensgefahr

RHEDE Nach der mutmaßlichen Misshandlung eines einjährigen Mädchens in Rhede (Kreis Borken) schwebt das Kind weiter in Lebensgefahr.

Das 22 Monate alte Mädchen sei mittlerweile schon dreimal im Krankenhaus operiert worden und werde in einem künstlichen Koma gehalten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster am Dienstag. Vermutlich müsse sie noch einmal operiert werden. Ihr Zustand sei kritisch.

Nach derzeitigem Stand wurde das Kind vermutlich von dem 22-jährigen Freund ihrer Mutter misshandelt. Das Mädchen war am Donnerstagabend mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Münster gekommen, nachdem der junge Mann den Rettungsdienst alarmiert hatte. Die Mutter (29) hatte sich zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt nicht in der Wohnung aufgehalten. Der 22-Jährige gibt bisher an, das Kind sei aus dem Bett gefallen und habe sich dabei verletzt.

Laut einer ärztlichen Untersuchung hat das Mädchen aber schwere Verletzungen, die nicht von einem Sturz aus einem Bett herrühren können. Der Mann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

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