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Die Osterfeuer 2018 in Schwerte

24 Mal Bier, Bratwurst und Flammen

Schwerte Schwerte bleibt eine Hauptstadt der Osterfeuer, auch wenn deren Zahl sich in den vergangenen 13 Jahren halbiert hat. Wir zeigen, wo man dieses Jahr zum Osterfeuer gehen kann und klären, was die Veranstalter beachten müssen.

24 Mal Bier, Bratwurst und Flammen

Osterfeuer in Rheinen auf dem Hof Mikus. Foto: Foto: Bernd Paulitschke

Wo sind die Schwerter Osterfeuer?

Grüne Markierung: Gründonnerstag, 29. März, Rote Markierung: Karsamstag, 31. März Blaue Markierung: Ostersonntag, 1. April

Wann ist ein Osterfeuer zulässig?

Osterfeuer sind ausschließlich möglich am Gründonnerstag, 29. März, sowie von Ostersamstag, 31. März, bis Ostermontag, 2. April, jeweils in der Zeit von 18 Uhr bis 24 Uhr

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Das Abbrennen von Osterfeuern muss spätestens zwei Wochen vor Gründonnerstag vom Veranstalter schriftlich beim städtischen Bereich Ordnung angemeldet. Durch das Feuer dürfen keine Gefährdungen, erhebliche Belästigungen oder sonstige Nachteile für die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit etwa durch Luftverunreinigungen, insbesondere Rauchentwicklung, oder Funkenflug zu befürchten sein.

Was darf verbrannt werden?

Es darf ausschließlich raucharmes, trockenes und naturbelassenes Holz wie Strauch- und Astschnitt verbrannt werden. Abfälle jeglicher Art sind unzulässig.

Wie viel Abstand ist zu Häusern, Bäumen, Hecken und Sträuchern einzuhalten?

Das Feuer muss mindestens 100 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden, Autobahnen, Bahnstrecken und Wäldern haben.

Muss das Feuer bewacht werden?

Ja. Die Stadt gibt vor, dass mindestens eine Person das Feuer bewachen muss, bis die Glut endgültig erloschen ist. Anders als in anderen Städten, muss die Feuerstelle am Folgetag nicht noch einmal auf Glutnester und Schwelbrände kontrollieret werden.

Was ist für den Tierschutz zu beachten?

Der Gehölzhaufen ist erst am Tag vor dem Entfachen aufzubauen oder umzuschichten, damit eventuell darin befindliche Tiere nicht geschädigt werden.

Wie wird die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert?

Etwa eine Woche vor den Feiertagen werden die Osterfeuerstandorte von der Stadtverwaltung kontrolliert. Dabei wird untersucht, was verbrannt werden soll und ob der Standort geeignet ist.

Was ist, wenn man gegen die Verordnung verstößt?

Sollten die Kontrollen ergeben, dass der Antrag falsche Angaben enthält oder die Auflagen nicht erfüllt sind, wird die Genehmigung im schlimmsten Fall widerrufen.

Gibt es mehr Osterfeuer als früher?

Nein, die Zahl der Osterfeuer ist rückläufig. So verzeichnete die Stadt im Jahr 2005 noch 48 Anträge auf Abbrennen eines Osterfeuers. In diesem Jahr wurden nur noch 24 beantragt, von denen auch noch zwei voraussichtlich ausfallen. Dennoch bleibt Schwerte eine Hochburg dieses Brauchtums. Denn in ganz Dortmund wurden nur 20 Anträge auf ein Osterfeuer gestellt.

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