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60 Millionen Euro polieren Bilanz auf

SCHWERTE Christian Schuchardt hat es gut. Während die Kämmerer anderer Städte überlegen, ob sie ihre RWE-Anteile an einen geplanten Fonds veräußern oder behalten, bleibt der Schwerter gelassen. Die Stadt besitzt nämlich gar keine Aktien des Essener Unternehmens mehr.

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60 Millionen Euro polieren Bilanz auf

Kämmerer Christian Schuchardt.

Vor vier Jahren nahm Schwerte ein Angebot des Unternehmens an und tauschte seine Anteile gegen eine Beteiligung an der Westfalen Weser Ems AG, kurz RWWE. Und diese Beteiligung ist auch nur ein „Kleckerbetrag“, wie Kämmerer Christian Schuchardt (Bild) erklärt. 0,08 Prozent, also etwa 260 Euro beträgt die Einlage der Stadt am Stammkapital.

Die gesamten Beteiligungen der Stadt belaufen sich dagegen auf 60 Millionen Euro. Damit kann die Stadt allerdings erst einmal wenig anfangen. „Das ist, als würden Sie ein Haus besitzen und hätten 70000 Euro Schulden“, zieht Schuchardt den Vergleich. Dann hätte man zwar Eigenkapital, könne es aber nicht ausgeben.

Sieben Beteiligungen auf kommunaler Ebene

Für das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) habe es aber positive Auswirkungen. „Im Gegensatz zu vorher werden jetzt unsere Beteiligungen die Bilanz positiv beeinflussen“, erklärt Schuchardt einen Effekt. Das Eigenkapital würde allerdings nicht weiter wachsen, da die meisten Unternehmen nicht börsennotiert seien.

Auf kommunaler Ebene ist die Stadt an insgesamt sieben Betrieben mehrheitlich beteiligt. Dazu zählen die TechnoPark- und Wirtschaftsförderung, die Stadtentwässerung und der Abwasserbetrieb, die Stadtwerke, die Bäder Schwerte GmbH, das Sondervermögen Bäder und der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb. Die Stadt Schwerte Holding koordiniert diese Beteiligungen. Sie hält auch Anteile an den Unternehmen Mark E und RWWE.

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