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Am Eingang ist Schluss für Rollis

SCHWERTE Ebenerdige Park&Ride-Plätze, keine Schwellen am Zentralen Omnibus-Bahnhof – wenn die Stadt das Bahnhofsumfeld plant, muss alles behindertengerecht sein.

Am Eingang ist Schluss für Rollis

Elfi Nuskami und Sohm Amadeus benutzen das Tragetuch, weil es mit einem Kinderwagen zu umständlich ist.

„Das mussten wir für die Förderanträge sogar nachweisen“, erklärt Baudezernent Herbert Kluge. Und auch ein Testat von Behindertenverbänden holte die Stadt ein.

 Bahnhof bleibt ein Hindernis

Da ärgert es Schwertes obersten Planer besonders, wenn der Bahnhof selbst weiterhin ein Hindernis bleibt. „Schon an den Stufen zum Eingang ist Schluss“, so Kluge. Und das Hindernis gelte ja schließlich nicht nur für Rollstuhlfahrer. Auch Mütter mit Kinderwagen und die zunehmende Zahl der Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, haben im Schwerter Bahnhof ihre Schwierigkeiten. Denn auch die Stufen zu den Bahngleisen sind alles andere als behindertengerecht. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. Denn die Deutsche Bahn saniert nur die Bahnhöfe, für die es Zuschüsse von Bund oder Land gibt. „Schwerte ist da nicht darunter“, so Kluge.

Keine Verschönerung des Gebäudes

Deshalb wird es weder Rampen noch eine entsprechende Verschönerung am Gebäude geben. Denn das Geld, das der Investor ANH zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes zuschießt, will die Stadt auf keinen Fall in ein Gebäude investieren, das ihr gar nicht gehört.

Förderanträge weitgehend fertig

Weitgehend fertig ist man mit den Förderanträgen. Der für die Platzumgestaltung sei schon abgeschickt, der für den Neubau des Omnibusbahnhofs und die Park&Ride-Anlage soll nächste Woche auf den Postweg gebracht werden.

Positives wusste Kluge auch von den Verhandlungen mit der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft zu bereichten: Der Grundstückspreis für die Looksche Wiese sei überraschend günstig.

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