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Börsenflaute trifft auch Schwerte

SCHWERTE Der Börsencrash lässt auch den Kreis und seine Kommunen leiden. Denn nach zähem Ringen hatten die Städte und Gemeinden erst im September vereinbart, dass der Kreis seine RWE-Aktien verkauft und einen Teil der Einnahmen den Kommunen auf ihre Schulden anrechnet.

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Börsenflaute trifft auch Schwerte

Auch Schwerte wurde vom Börsencrash am Montag böse getroffen.

Der Kurs der Aktie ist aber seit Montag von einst über 100 Euro auf gut 80 Euro gefallen. Für Schwerte bedeutet dies, eine Erhöhung der Liquiditätskredite. Zumindest, wenn sich der Aktienkurs nicht erholt.Hilfe für unterfinanzierte Städte Seit 2002 kassierte der Kreis weniger Umlage von seinen Gemeinden als zur Finanzierung notwendig. Damit wollte man den unterfinanzierten Städten helfen. Für Schwerte liefen so sieben Millionen Euro auf, die in diesem Jahr zurück gezahlt werden sollten. Und zwar nicht zuletzt aus den Gewinnen vom Verkauf der Aktienpakete. Alles über 75 Euro geht an die Kommunen Alles bis zu einem Verkaufswert von 75 Euro pro Aktie sollte beim Kreis bleiben, alles darüber hinaus den Kommunen gut geschrieben werden. Ein großes Aktienpaket hat der Kreiskämmerer bereits abgestoßen. „Die Forderungen gegenüber der Stadt Schwerte betragen derzeit deshalb rund fünf Millionen Euro“, erklärte Stadtkämmerer Peter Schubert am Mittwoch auf Anfrage. Er setzt jetzt auf Zeit. Denn vereinbart war, die Papiere bis März zu verkaufen.Keine Umschichtung, nur Liquiditätsbelastung Der Haushalt der Stadt Schwerte muss wegen der Börsenkrise aber nicht umgeschichtet werden. Lediglich die Liquidität der Stadtkasse würde im Fall der Fälle belastet. „Aber Aktien können ja auch wieder steigen“, hofft Schubert. Das Aktienpaket des Kreises bestand ursprünglich aus über 400 000 Stück. Etwa ein Drittel der Papiere wurde bereits zu einem Kurs von über 100 Euro verkauft.

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