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Umstrukturierung im Rathaus Schwerte

Bürgermeister macht Sport in Schwerte zur Chefsache

Schwerte. Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos kündigt eine Umstrukturierung im Rathaus an – davon wird der Bereich Sport betroffen sein. Auch im Vorstand des Stadtsportverbands wird es 2019 eine Veränderung geben.

Bürgermeister macht Sport in Schwerte zur Chefsache

Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos kündigte eine Umstrukturierung im Rathaus an. Foto: Bernd Paulitschke

Für den neuen Bürgermeister war es eine Premiere. Doch zugleich war die Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes am Montagabend für Dimitrios Axourgos in den Räumlichkeiten der Stadtwerke eine Veranstaltung mit Heimspiel-Charakter.

Nicht nur seine Vergangenheit als Fußballschiedsrichter ist ein Beleg dafür, dass Axourgos eine Antenne für den Sport hat. Aktuell ist er noch Vorsitzender des Sportausschusses in Iserlohn, und auch in seinem neuen Amt in Schwerte wolle er die Bedeutung des Sports stärken, versprach Axourgos in seinem Grußwort.

Dies scheinen weit mehr als Lippenbekenntnisse zu sein. Jedenfalls verriet Axourgos: „Im Zuge der Umorganisation der Verwaltung wird auch der Bereich Sport betroffen sein. Er wird ab 1. Mai beim Büro des Bürgermeisters angesiedelt sein.“ Der Sport wird im Rathaus also Chefsache – die Vereinsvertreter quittierten es mit Applaus. Zudem hatte Axourgos mit der bevorstehenden Sanierung der Sporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums eine weitere gute Nachricht zu verkünden.

Lob für Ehrenamtliche und Stadtsportverband

Darüber hinaus lobte der neue Bürgermeister den Stadtsportverband und die vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr Engagement, hob dabei die Vielseitigkeitssichtung an den Grundschulen sowie den Ruhrstadtlauf und die städtische Sportlerehrung im Freischütz hervor und versprach, dass seine Tür für die Belange der Vereine jederzeit offen stehe.

Von einer guten Zusammenarbeit mit dem neuen Mann an der Stadtspitze ist auch Stadtsportverbandsvorsitzender Heiner Kockelke überzeugt – allerdings nur noch ein Jahr. Denn Kockelke kündigte an, dass er 2019 nicht mehr zur Wiederwahl antreten werde. „Mit 80 Jahren will ich kein Vorsitzender mehr sein“, sagte Kockelke.

Mit der Suche nach einem Nachfolger wurde am Montagabend ganz offiziell begonnen. Andreas Krüger, einer der beiden stellvertretenden SSV-Vorsitzenden, teilte mit, „dass wir aus dem aktuellen Vorstand nicht in der Lage sind, einen Nachfolger zu rekrutieren.“ Krüger bat die versammelten Vereinsvertreter um Mithilfe bei der Kandidatensuche. „Ideal wäre ein Frührentner“, fügte Krüger launig hinzu.

Verdiente Mitglieder geehrt

Abschließender Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen: Ute Kockelke hielt eine kleine Laudatio für jeden der fünf Geehrten und zeichnete dann diese verdienten Mitglieder für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement aus:

Ehrennadel in Bronze:

Elisabeth Naumann: Stellvertretende Kassenbeauftragte des TV Jahn Rot-Weiß Schwerte und Kassiererin im Förderverein der HSG Schwerte/Westhofen.

Oliver von Colson: Vorsitzender der TTVg Schwerte und der Fachgruppe Tischtennis.

Ehrennadel in Silber:

Trudi Nickolay: Bietet Wassergymnastik beim SV Schwerte 06 an, und macht sich als Sportabzeichenbeauftragte des Stadtsportverbandes verdient – eine Tätigkeit, die sie nun aber beendet.

Jutta Krüger: Seit vielen Jahren Vorsitzende der Fachgruppe Jugendfußball. Engagiert sich auch im Damen- und Mädchenfußball sowie als Übungsleiterin im Kinderturnen.

Ehrennadel in Gold:

Rainer Krämer: War seit etwa 40 Jahren für den LC Schwerte in verschiedenen Funktionen in der Leichtathletik-Szene aktiv, zuletzt als Sportwart. Hat sein sportliches Engagement nun mit 75 Jahren beendet.

Bürgermeister macht Sport in Schwerte zur Chefsache

Ehrungen auf der 65. Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes: Die geehrten Rainer Krämer, Elisabeth Naumann, Jutta Krüger, Trudi Nickolay und Oliver Colson (vorne v.li.), die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Andreas Krüger und Rosi Ersching sowie Stadtsportverbandsvorsitzender Heiner Kockelke (hinten v.li.). Foto: Bernd Paulitschke

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