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Buntes Volk der Straßenkünstler zieht ein

SCHWERTE Der Wolkenvorhang riss pünktlich auf, als das bunte Volk der Straßenkünstler gestern in die Ruhrstadt einzog. „Der Wetterbericht lässt hoffen“, blickte Festivalleiter Herbert Hermes zum blauen Himmel, dem er trotzdem nicht so ganz trauen wollte.

Froh war er deshalb, dass die durchmatschten Wiesen hinter der Rohrmeisterei von vornherein nicht als Spielort vorgesehen waren. Denn bei der Programmplanung war nicht absehbar, ob dort nicht bereits die Bauarbeiten am Rohrmeistereiplateau begonnen hätten.

 Bauunternehmer half mit Baken aus

Weil alle Absperrbaken der Stadt im Hochwassereinsatz standen, musste das Kulturbüro einen Bauunternehmer um Ersatz bitten. Zehn Helfer wuselten über das Festivalgelände, um die Baken sowie Laternen aufzustellen, das Zelt am Wuckenhof aufzubauen oder die Künstlerkantine in zwei Räumen des ehemaligen Giebelsaals einzurichten.

16 Stunden für den Bühnenaufbau

Die gut 90 Künstler, die seit gestern Nachmittag anreisten, bezogen ihre Quartiere in vier Schwerter Hotels sowie auf dem Höchsten. Als erste begann die Gruppe Antagon mit dem Aufbau. Bis ihre aufwendige Bühne steht, braucht sie 16 Stunden. Dagegen hat das Zirkustheater Les Tréteaux seine Trapezkonstruktion auf dem Markt binnen drei Stunden aufgerichtet.

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