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Buriya muss zurück nach Kamerun

SCHWERTE Alle Bemühungen des Arbeitskreises Asyl waren vergebens: Wenn kein Wunder geschieht, wird Lowrence Buriya schon am Donnerstag in seine Heimat Kamerun abgeschoben. Um 9 Uhr solle der abgelehnte Asylbewerber in Brüssel ins Flugzeug gesetzt werden, berichtet die eingeschaltete Rechtsanwältin Monireh Ashoee.

Von der Ausländerbehörde in Unna erfuhr die Juristin, dass ihr Folgeantrag für das Asylverfahren (wir berichteten) abgewiesen worden war. Auch der letzte Versuch - ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen - scheiterte.

Die neue Situation, dass Buriya durch die öffentliche Berichterstattung bei der Rückkehr nach Kamerun noch stärker gefährdet sei, ließ die Richter unbeeindruckt. Auch auf die humanitäre Schiene, die drohende Trennung von seiner langjährigen deutschen Freundin, ging man dort nicht ein.

Heirat in Kamerun?

Jetzt bemüht sich der Arbeitskreis Asyl darum, dass der Flüchtling am Flughafen von Douala wenigstens von Mitarbeitern der Caritas oder von Amnesty International in Empfang genommen wird, damit er nicht einfach "verschwinden" kann. Die Liebe zu Freundin Christina Boullier hat dann noch eine Chance: Eine Heirat in Kamerun. Danach könnte Buriya im Wege der Familienzusammenführung ein Visum für Deutschland erhalten.

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