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Gründe gegen Erschließung "Am Knapp"

CDU in Ergste macht gegen Baupläne mobil

ERGSTE Mit Unverständnis und Kopfschütteln reagiert die Ortsunion Ergste auf das Vorpreschen der Verwaltung "Am Knapp". Wie berichtet gibt es dort zurzeit wieder Überlegungen, das kleine Baugebiet zu erschließen. Diese Pläne will die Ortsunion Ergste aber nicht mittragen.

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CDU in Ergste macht gegen Baupläne mobil

Auf der Thüner Wiese steht noch kein Haus.

Zwei wesentliche Gründe nennt Ortsvorsitzende Doris Mohaupt  für die Ablehnung. Eine Bebauung der Flächen "Am Knapp" und "Am Hinkeln" hätte sie bereits früher an zwei Bedingungen geknüpft: Zunächst sollte der Verkehrsknotenpunktes Bürenbrucher Weg/ B 236 umgestaltet werden. Außerdem mache es Sinn, erst die Arbeiten an einem Baugebiet zu beenden, bevor man das nächste beginne und ganz Ergste eine Baustelle sei.Realisierung des Kreisels nicht abzusehen "Eine Realisierung des Kreisels ist zeitlich nicht abzusehen und auf der Thüner Wiese steht noch nicht einmal ein Haus", zeigt Doris Mohaupt auf, dass bislang keine dieser Bedingungen erfüllt ist.

Viel gravierender sei außerdem, dass der demografische Wandel - "älter, bunter, weniger, ärmer" - schneller stattfinde als vorauszusehen war. Dies erfordere ein grundsätzliches Umdenken, betont die Ortsvorsitzende. "Bereits jetzt stehen in Schwerte über hundert Ein- und Zweifamilienhäuser zum Verkauf", erklärt Doris Mohaupt. Die Besitzer wollten oder müssten sich aus finanziellen, gesundheitlichen oder Altersgründen kleiner setzen.

"Leerstandsmanagment" gefordert

Die Vermarktung dieser Immobilien im Sinne eines "Leerstandsmanagements" sei daher angesagt. Außerdem wäre eine Zunahme öffentlicher Infrastruktur, Straßen, Kanäle, Strom- und Wasserleitungen angesichts des demografischen Wandels nicht mehr zu bezahlen.

Wenn in Ergste noch Bauen vonnöten sei, dann als Altenbetreutes Wohnen im Ortskern und nicht in Randlage in heute noch freier Landschaft, macht Doris Mohaupt die Ablehnung gegen das Baugebiet deutlich.

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