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Ein Hund für gewisse Stunden

SCHWERTE Aufgeregt springt die Mischlingshündin Spili von links nach rechts. Kaum ist die Leine am Halsband befestigt, möchte sie los flitzen. Sie kann es kaum erwarten: Endlich geht es wieder raus in den Wald.

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Ein Hund für gewisse Stunden

Mit vier Pfoten auf dem Weg ins Glück: (v.l.) Angela Weinmann, Moritz, Jana Wehner, Spili, Mirko Wehner, Luna, Birgit Assheuer und Bennie.

Auch Spitz Moritz ist außer sich vor Freude und winselt ungeduldig. Eigentlich gibt es außer dem Tierheim Schwerte niemanden, der für sie da ist. Doch heute kommt wieder Besuch: Ehrenamtliche Hundeausführer beweisen, dass sie ein Herz für die Tiere haben. Besonders herrenlose Hunde haben es ihnen angetan. Wenn Birgit Assheuer und Angela Weinmann sich zum Spaziergang treffen, dann nicht ohne tierische Begleitung. Seit einem Jahr gehen sie mehrmals wöchentlich „Gassi“.

Bewegung und Zuneigung

Heute sind Spili und Bennie mit von der Partie. „Uns ist es egal, welche Hunde wir mitnehmen. Hauptsache, sie bekommen Bewegung und Zuneigung“, erklärt Angela Weinmann, während ihr die fünf Monate alte Spili aufgeregt an den Beinen hochspringt und endlich los laufen möchte.

Die Idee zum Hundeausführen kam Angela Weinmann im vergangenen Jahr. Sie wollte „endlich mal was Gutes tun“. Und auch Birgit Assheuer möchte ihr neues Hobby nicht missen: „Sonst habe ich abends auf der Couch gesessen. Bei Regenwetter erst Recht. Jetzt gehe ich raus, weil ich weiß, dass die Hunde warten.“

Vorerst nur für herrenlose Hunde da

Zuhause haben die beiden Freundinnen Katzen. Keinen Hund. „Wir sind beide täglich bis zu zehn Stunden unterwegs. Das wäre doch Tierquälerei. Da kommen wir lieber hierher und helfen“, betonen sie. Später wollen sie aber einen eigenen Hund. Einen aus dem Tierheim. „Die meisten Vierbeiner hier können viel, und man weiß, was man bekommt“, betont Birgit Assheuer.

Doch vorerst wollen sie weiter für die herrenlosen Hunde da sein. Das ist Liebe auf vier Pfoten.

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