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Anne Heckel verlässt Schwerter Gemeinde

Eine neue Aufgabe als Frauenbeauftragte

Schwerte Sie verlässt die Gemeinde, aber bleibt in Schwerte: Pfarrerin Anne Heckel wird Frauenbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Eine neue Aufgabe als Frauenbeauftragte

Pastorin Anne Heckel wird Frauenbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen. Foto: Foto: Bernd Paulitschke

Pfarrerin Anne Heckel verlässt die Evangelische Gemeinde schon wieder. Aber sie bleibt in Schwerte: Voraussichtlich ab September wird die 34-Jährige Frauenbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Dienstsitz im Frauenreferat des Instituts für Kirche und Gesellschaft im Haus Villigst.

Anne Heckel war erst im Juli in ihr Amt als Pfarrerin in Schwerte eingeführt worden. Sie komplettierte das Team um die Pfarrer Claudia Bitter, Hartmut Görler, Tom Damm und Dr. Klaus Johanning. Letzterer ist Vorsitzender des Presbyteriums und wird dem Gremium am 1. Juni vorschlagen, beim Landeskirchenamt die Wiederbesetzung der Stelle zu beantragen. Johanning: „Ich gehe fest davon aus, dass wir die Stelle wieder besetzen dürfen und sie im August oder September ausschreiben können.“ Im ersten Quartal 2019 könnte das Seelsorger-Team der Gemeinde dann wieder komplett sein, hofft er.

Bedauern bei den Kollegen

Die Neu-Orientierung von Anne Heckel, so urteilt Pfarrer Johanning, sei ein „Unglücksfall“ für die Gemeinde und das Team. „Sie wird uns an vielen Stellen fehlen.“ Selbstverständlich habe man jedoch Verständnis für ihren Wunsch, ins Frauenreferat zu wechseln und freue sich mit ihr über die Berufung. Johanning: „Wir gehen schließlich nicht im Streit auseinander.“

Die Kollegen hegen durchaus den Wunsch, Heckels Stelle wieder mit einer Frau zu besetzen. Johanning: „Dennoch werde ich dem Presybterium dazu raten, die Stelle so offen wie möglich auszuschreiben, um möglichst viele Bewerber anzusprechen.“

Auch Anne Heckel wünscht sich, dass das Pfarrer-Team seine Vielfalt behält. Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern – das ist schließlich ihr Thema, das die Mutter zweier Kinder künftig am Institut theologisch und gesellschaftspolitisch im Blick behalten wird.

Derweil müssen sich Bitter, Görler, Damm und Johanning bis zur Neubesetzung die Arbeit von Anne Heckel aufteilen. Johanning: „Das ist eine 100-Prozent-Stelle. Da kommt einiges auf uns zu.“

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