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Neues Konzept fürs Kirschblütenfest in Schwerte

Einigung über weniger Bühnen und Musik

Schwerte Für die Stadt ist das Kirschblütenfest ein Markenzeichen, mit dem man in der Region wirbt. Für manchen Nachbarn ist es ein Problem, weil es an den Festtagen Einschränkungen mit sich bringt.. In einem Gespräch mit Stadt, Veranstalter und Anwohnern erzielte man fast Einigkeit.

Einigung über weniger Bühnen und Musik

Das Bühnenprogramm des Kirschblütenfests in Schwerte soll in diesem Jahr eingedampft werden. Foto: Foto: Manuela Schwerte

Seit 2002 gehört das Kirschblütenfest zu Schwertes Festkalender. Eigentlich ein simples Konzept: Die rosafarbenen Blüten der Kirschbäume in der Graf-Diederich-Straße werden rosa angeleuchtet. Ihr Effekt dadurch verstärkt. Dazu gibt es ein kleines Musikprogramm und natürlich Bratwurst und Bierbuden.

Die Resonanz ist jedes Jahr allerdings erstaunlich groß, und das stellt Macher Jörg Rost immer wieder vor Probleme. Vor allem, wenn sich Anwohner beschweren und auf die engmaschige Gesetzgebung im Bereich Lärmschutz verweisen.

Gespräche bei der Stadt

Am Donnerstagabend hatte die Stadtverwaltung eingeladen, um Anwohner, Veranstalter und Ordnungsamt bereits im Vorfeld an einen Tisch zu bekommen. Diskutiert wurde über Lärmschutz, Parkplätze und Eintritt. Und im Großen und Ganzen habe man Einigung erzielt, erklärte Stadtsprecher Carsten Morgenthal am Freitag.

So einigte man sich darauf, dass es in diesem Jahr eine Bühne weniger geben werde. Überschneidungen im Musikprogramm sollen auch ausgeschlossen sein. Lediglich ein Künstler kann bereits beginnen, während auf der anderen Bühne noch Zugaben gegeben werden.

Thema Parkplätze

Außerdem sollen die Fahrzeuge der Veranstalter im weiten Umfeld der Graf-Diederich-Straße abgestellt werden, um den Parkdruck an den Festivaltagen zu mindern, so Morgenthal. Und nicht zuletzt habe man sich darauf geeinigt, dass alle Nachbarn eine Telefonnummer von Veranstalter Jörg Rost bekommen, unter der sie ihn während der Veranstaltung erreichen können.

Knackpunkt: Wann soll Schluss sein

Wie laut es denn nun tatsächlich sei, war auch unter den anwesenden rund 15 Nachbarn umstritten. Offen bleibt aber der für Rost derzeit entscheidende Punkt: Im vergangenen Jahr hatte das Ordnungsamt dem Fest die Auflage erteilt, um 22 Uhr zu schließen. „Wenn ich erst um 21.10 Uhr das Licht anmachen kann und um 22 Uhr schon wieder schließen muss, dann hat das für mich wenig Sinn“, so Rost. Die Veranstaltung lohne erst, wenn er eine Genehmigung bis 23 Uhr bekomme. „Wir warten da den formalen Antrag ab“, so Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Ansonsten versicherten aber beide Seiten, dass es ein konstruktives Gespräch war. Und auch die meisten Nachbarn seien sehr gesprächsbereit gewesen, so Rost über den Termin, zu dem Presse nicht zugelassen war.

Fest steht, dass auch das Kirschblütenfest 2018 wieder fünf Euro Eintritt kosten wird. Noch unklar ist, wann es stattfindet. Denn das richtet sich bekanntlich danach, wann die Kirschbäume blühen.

2002 fand das Kirschblütenfest zum ersten Mal statt. Damals als Teil einer Installation zum Thema vier Jahreszeiten. Dazu gehörten auch die Beleuchtung eines Rapsfeldes, von Strohballen und des winterlichen Wuckenhofs.

Seitdem hat sich das Kirschblütenfest als festes Element im Schwerter Festkalender etabliert.

Zweimal fand das Fest zu Ostern statt. Das liegt daran, dass die Zierkirschen nur kurz blühen und sich das Fest in diesen Jahren nicht anders terminieren ließ.

In der ersten Aprilwoche will Rost die Blüten kontrollieren und möglichst auch schon den Veranstaltungstermin bekannt geben.

Das Fest wird auch in diesem Jahr wieder 5 Euro Eintritt kosten. Der geht allerdings nicht als Spende in ein anderes Event, sondern finanziert das Fest. Die Zahl der Sponsoren habe in den vergangenen Jahren generell abgenommen.

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