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Gottesdienst auch auf dem Fußballfeld

VILLIGST Am Fahrkartenschalter oder am Operationstisch, im Klassenzimmer oder auf dem Fußballfeld, im Büro oder an der Rezeption: Gottesdienst ereignet sich immer dort, wo Menschen aus dem Gespräch mit Gott aktiv werden. Diese Auffassung vertrat Professor Michael Beintker beim Empfang der Evangelischen Kirche von Westfalen zum Reformationstag – zum ersten Mal in den renovierten Räumen von Haus Villigst.

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Gottesdienst auch auf dem Fußballfeld

Gäste in Haus Villigst: (v.l.) Präsis Alfred Buß, Erzbischof Hans-Josef Becker, Landtagspräsidentin NRW Regine van Dinther

Einen Ruf zur Sache hatte sich der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, statt einer Laudatio zu seinem 60. Geburtstag in diesem Jahr gewünscht. Und den lieferte der Münsteraner Professor: „Gottesdienst im Alltag der Welt“ hatte er seinen Vortrag genannt. Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft legte er dar, dass der Gottesdienst der Herzschlag der Gemeinde sei und nach dem ev. Verständnis nicht auf die Feier in der Kirche beschränkt. Das Profil der Kirche schärfen Eine intensive Beschäftigung mit dieser zentralen Feier könne helfen, das Profil der Evangelischen Kirche zu schärfen – wie in letzter Zeit so oft gewünscht. Sie müsse sich von sich selber lösen, von sich weg auf Jesus Christus schauen und ihn ihren Grund und Herrn sein lassen.Glaube als Basis des politischen Handelns Auch die nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regine van Dinther war nach Villigst gekommen. Sie betonte, dass der Glaube die Basis für polititsches Handeln bilde, „die Grundlage für all unsere Bestrebungen, das Miteinander der Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe zu wahren und weiter zu fördern.“ Mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Villigst hatte der Tag begonnen. Oberkirchenrätin Doris Damke erinnerte in ihrer Predigt an die 95 Thesen Martin Luthers vor 490 Jahren.

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