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Groß und Klein spielen gemeinsam

HOLZEN Groß und Klein treffen sich ab heute regelmäßig zur gemeinsamen Freizeitgestaltung im Friedrich-Krahn-Zentrum. Ein Jahr lang soll das Zusammenleben zwischen den Bewohnern und Kindergartenbesuchern spielerisch gestärkt werden. Im Vordergrund steht der Spaß am Interessenaustausch zwischen den Generationen.

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Groß und Klein spielen gemeinsam

Alt und Jung gestalten gemeinsam ihre Freizeit.

"Ziel dieses Projekts ist es, die gegenseitige Akzeptanz zwischen den Generationen zu stärken und Erfahrungen auszutauschen. Vielleicht bilden sich sogar Freundschaften", erklärt Initiatorin Kirsten Hermann-Baglivo. "Die Jungen sollen von den Alten lernen und andersrum. Auch unsere Bewohner haben früher gespielt, aber bestimmt anders als die Kinder heute."

Kennenlernen steht an erster Stelle

Behutsam verteilen sich die Kinder auf Stühlen zwischen den Bewohnern. Noch ist alles ziemlich fremd. Sozialpädagogin Vera Born unterbricht die Stille: "So, jetzt wollen wir uns alle erst einmal kennen lernen." Erste Aufgabe an diesem Tag ist ein Namensschild zu basteln. Und schnell wird klar, dass sich das Konzept erweist. Der fünf jährige Marius ist sich nämlich sicher: "Das geht nicht, ich kann gar nicht gut schneiden." Doch Vera Born weiß zu vermitteln: "Der Herr neben dir hilft dir bestimmt. Er sitzt im Rollstuhl und hat Probleme beim Laufen. Nächstes Mal kannst du ihm dann helfen."

Stolz erklären Kinder die Spielregeln

Die Zeit vergeht wie im Flug. Bewohner und Kindergartenkinder kommen sich näher und sitzen schon bald gemischt um den langen Tisch. Stolz erklären die Kleinen die Spielregeln von Memory und Mensch ärger` dich nicht. Bewohnerin Gisela Strube ist begeistert: "Bis jetzt ist es wirklich super. Ich habe selber Enkelkinder, aber die sind schon erwachsen."

Sebastian und Naomi haben sich zu "Norbert" gesetzt und versuchen ihn in bei einer Partie Monopoly zu überlisten. Norbert Müller macht sonst ehrenamtliche Besucherdienste im Seniorenzentrum. "Beim Stammtisch hab ich von dem Projekt erfahren und war direkt fasziniert. Kinder und alte Menschen kommen ohne Worte miteinander aus. Das muss doch gefördert werden."

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