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Gutes bleibt: Zellers Roman neu aufgelegt

SCHWERTE Bücher, die bleiben, schafft Stadtschreiber a.D. Michael Zeller. Eine Philosophie, die sein Werk über Paula Becker-Modersohn bestätigt.

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Gutes bleibt: Zellers Roman neu aufgelegt

Stadtschreiber a.D. Michael Zeller.

Neu aufgelegt worden ist der Roman über die expressionistische Malerin, den Zeller schon vor 20 Jahren in seine Schreibmaschine fließen ließ. Viel attraktiver als die zweimal nachgedruckte mausgraue Ausgabe das damaligen Oberon-Verlags brachte der ars vivendi-Verlag „Die Sonne! Früchte. Ein Tod“ wieder heraus. Aktueller Anlass ist der 100. Todestag der Künstlerin am 20. November.Handwerkliche Perfektion überzeugte „Die Initiative kam vom Verlag wegen des Jubiläums“, freut sich Zeller, dass sein literarisches „Kind“ endlich wieder für den Leser greifbar ist. Es überzeugte die Lektoren wohl auch durch handwerkliche Perfektion. Auch Zeller ist mit seinem dritten Roman immer noch zufrieden: „Ich habe in das Buch reingelesen und könnte es heute nicht besser.“Verwirrspiel der Gefühle Während eines einjährigen Stipendiums hatte sich der Literat im Künstlerdorf Worpswede in Arbeit und Lebensspuren von Paula Modersohn-Becker vertieft. Geprägt von diesen Eindrücken, entwarf er ein charaktertreues Bild ihres letzten Aufenthaltes in Paris: Ein Verwirrspiel der Gefühle prägte den Sommer 1906, den sie im Quartier Latin Wand an Wand mit einem deutschen Schriftsteller verbrachte. Mit Einfühlungsvermögen und reicher Bildersprache gelingt es Zeller, die Entscheidungsnot einer Frau zwischen Selbstverwirklichung, Liebe und Mutterschaft zu erzählen.Lesung in der Ruhrstadt Einblicke in sein gelungenes Künstler-Porträt gibt Zeller bei einer Lesung in der Ruhrstadt. Um den Todestag von Paula Becker-Modersohn herum hat ihn die Kulturstiftung der Sparkasse eingeladen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

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