Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Hilfe für Adimali“ entführt in die Küche Indiens

ERGSTE „Gehen Sie dorthin, wo der Pfeffer wächst!“ Nicht zweimal brauchte Rosamma Sebastian die 150 erwartungsvollen Gaumen mit dieser Aufforderung ans indische Büfett zu bitten. Eingehüllt in betörende Gerüche lag das Pfarrheim St. Monika beim Galaabend des Vereins „Hilfe für Adimali“.

„Hilfe für Adimali“ entführt in die Küche Indiens

Beim Workshop gab es Einblicke in die indische Küche.

Hier ein Löffel würziger Moore-Soße auf den Reis, dort ein Hühnerkeulchen Tandoori oder ein Tunfischbällchen. „Das hier ist Thoran, Weißkohl mit Curryblättern, Kokosflocken, Pepperoni und Zwiebeln“, erklärte Mariamma Atthimoottil, während sie Teller auf Teller füllte. Besonders gut mundete es den Teilnehmern, die beim morgendlichen Koch-Workshop selbst mit geschnippelt und gebrutzelt hatten. Sechs Köchinnen im Sari ließen sich in die Pfannen schauen. „Grundlage waren fast immer Senfkörner“, lernten Roswitha Becker und Christa Wagner. Ins heiße Öl geworfen, platzten und tanzten die wie Popkorn: „Dann kamen Gewürze, Zwiebeln, Pepperoni und das fein geraspelte Gemüse dazu.“Taxi-Unternehmerin Barbara Salgert zeigte ihr Können Ungeahnte Fähigkeiten bewies Taxi-Unternehmerin Barbara Salgert. In Sekundenschnelle ließ sich Pappadam, knusprige Reis-Soja-Fladen, im heißen Sonnenblumenöl goldbraun werden. „Ich habe seit über 30 Jahren eine indische Freundin“, verriet die einzige Deutsche unter den sechs Schau-Köchinnen. Einen Augenschmaus zum Menü bescherten die traditionellen Tänze, die Sinthu Karthikapallil auf der Bühne erklärte. Spezielle Einblicke in die Region Adimali, deren Krankenhaus der junge Verein nach Kräften unterstützt, gewährten Erlebnisberichte von Maria Wolfgart und Dr. Walter Vosberg. Auch HNO-Facharzt Dr. Gerhardt Onnebrink konnte sozusagen taufrisch von seinem jüngsten Hilfseinsatz erzählen.Weiterer Workshop schon geplant Für weitere Aktionen füllten Tombola und Versteigerung die Kasse des Vereins, der wegen des Riesenandrangs schon einen weiteren Workshop plant. „Dann werde ich mich sofort anmelden“, freute sich Stephanie Hahn nach dem ersten indischen Essen. Es soll nicht das letzte bleiben. 

Anzeige
Anzeige