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Hilfe für die Retter kostet eine Million Euro

SCHWERTE Rund 500 000 Euro fehlen dem DRK, um ein neues Heim an der Lohbachstraße zu errichten. Dennoch wird es immer wahrscheinlicher, dass die Zentrale von Rettungs- und Bluttransportdienst an der Lohbachstraße abgerissen werden muss.

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Hilfe für die Retter kostet eine Million Euro

Das DRK-Heim an der Lobachstraße stand nach einem Wasserrohrbruch unter Wasser. Der Keller muß getrocknet werden und der Stellvertretende Dienstleiter hat sein Büro in der Fahrzeughalle.

"Eins steht fest, die Bude ist kaputt", fasst der DRK-Kreisvorsitzende Heinrich Böckelühr kurz zusammen. Das Haus sei bereits vor der Flutwelle in keinem guten Zustand gewesen, die Wassermassen hätten ihm eigentlich den Rest gegeben.

Derzeit ist ein Teil der Räume, die sich das heimische Rote Kreuz mit dem regional organisierten Blut- und Organtransportdienst teilt, notdürftig renoviert. Räume der Feuerwache werden mitgenutzt und die Fahrzeuge außerhalb der komplett maroden Fahrzeughallen abgestellt.

Ein Neubau an selber Stelle würde das DRK rund eine Million Euro kosten. Und trotz Rücklagen und Gebäudeversicherung bliebe eben jene Lücke von 500 000 Euro, erläutert Böckelühr.

Suche nach anderem Standort

Alternativ ist man weiterhin auf der Suche nach einem anderen Standort. Doch die meisten Optionen erwiesen sich als zu teuer, ungeeignet oder nicht zentral genug. Denn die Rettungswache muss jeden Platz im Stadtgebiet innerhalb von acht Minuten erreichen können. Außerdem sei der Standort der Rettungskräfte an der Lohbachstraße gut eingeführt.

Am 22. November berät die Mitgliederversammlung des DRK unter anderem auch über die Situation der Immobilie. Eines ist klar: Vor 20 Jahren hatte sich der Kreisverband schon einmal finanziell überhoben und damit fast sein eigenes Ende besiegelt.

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