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Im ersten Jahr schon 130 Tagungen

VILLIGST Evangelische Akademie präsentiert ihr Programm. Protestanten und Katholiken sind sich einig: Der ideale Ort, um Kirche und Gesellschaft zusammentreffen zu lassen, ist die Ruhrstadt.

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Nach der traditionsreichen Katholischen Akademie wird Schwerte in der ersten Märzwoche auch Sitz der Evangelischen Akademie Villigst. Deren 51 Mitarbeiter ziehen vom Iserlohner Haus Ortlohn in die frisch ausgebauten Räume im Haus Villigst um. „Wir wollen den einzigen Tagungsstandort der Evangelischen Kirche von Westfalen mit positionieren“, lautet der Anspruch von Akademiedirektor Heinz-Georg Ackermeier, dessen offizieller Titel „Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft“ lautet. Diesem ist – im Gegensatz zu Einrichtungen in anderen Landeskirchen – die Akademie Villigst zugeordnet.Gewalt, Frieden, Nachhaltigkeit, Klima, Religionsdialog, Bio- und Gentechnik Gewalt und Frieden, Nachhaltigkeit und Klima, Dialog der Religionen, Bio- und Gentechnik sowie interkulturelle Fragen bilden die Themenbereiche, die im Fokus der hochkarätigen Tagungen stehen. Und die Globalisierung, deren Diskussion sich die Landeskirche für zwei Jahre ganz oben auf den Arbeitsplan geschrieben hat. Bei einer Auftaktveranstaltung am 10. Juni wird dieser Prozess im Haus Villigst aus dem Blickwinkel der Menschenrechte beleuchtet. Erwartet werden dazu nicht nur die Direktorin des Hilfswerks „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, sondern auch die frühere Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer.155 Betten in 86 Räumen stehen bereit „Im ersten Halbjahr planen wir 67 Tagungen, im gesamten Jahr 130“, berichtet Studienleiter Dr. Peter Markus. Nicht alle werden im Haus Villigst stattfinden können, weil die Übernachtskapazitäten „ein kleines Nadelöhr“ bilden, obwohl statt der früheren 60 Gästezimmer im Haus Ortlohn nunmehr 86 Räume mit 155 Betten bereit stehen. Etwa ein Viertel der Tagungen muss deshalb in die katholische Schwesterakademie oder nach auswärts verlegt werden. Insgesamt werden rund 4000 Teilnehmer pro Jahr im Haus Villigst erwartet. Einen großen Gewerbesteuer-Schub darf der städtische Kämmerer von dieser Entwicklung allerdings nicht erwarten. „Der Tagungsbetrieb selbst ist nicht steuerpflichtig“, berichtet Ackermeier. Lediglich aus dem Dienstleistungsbereich wie Verpflegung und Übernachtung könnte ein Scherflein für das Rathaus abfallen.

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