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Kreiskirchentag macht Kirche erlebbar

SCHWERTE Ein getanztes Halleluja steht im Programm des Eröffnungsgottesdienstes für den Kreiskirchentag. Auf dem Pflaster rund um Markt und St. Viktor soll es am morgigen Sonntag „Jede Menge Leben“ geben.

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Kreiskirchentag macht Kirche erlebbar

Auf dem Kirchentag in Köln begeisterten "Just Gospel" 70000 Zuschauer. Am Sonntagabend spielen sie umsonst und draußen auf dem Marktplatz.

Kirche zum Anfassen und in aller Vielfalt darzustellen, das haben sich die Organisatoren ein Jahr lang als Ziel vor Augen gehalten. Und ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, dass christliches Leben repräsentiert und für die Inhalte der evangelischen Kirche wirbt.

Kirchturmförmige Nudeln, Kabarett, Kinderprogramm, Konzerte: „Einige Tausend Besucher“ wünscht sich Renate Weißenseel, Öffentlichkeitsarbeiterin der Kirchenkreises Iserlohn.

Gottesdienst mit Alfred Buß

Neben Lachen, Speisen und Spielen bleibt die Spiritualität wichtig. Um 10.30 Uhr beginnt der Freiluft-Gottesdienst mit dem Präses der Evangelischen Landeskirche, Alfred Buß. Hier ist übrigens Lokalkolorit eingeflossen: Statt Brot zum Abendmahl wird Pannekauken gereicht.

„Das Leben ist bunt, vielfältig und voller Überraschungen“, erklärt Buß in einem Vorausblick auf seine Predigt. Es gebe auch viele Schattenseiten und Zumutungen, doch „gerade in der Auseinandersetzung damit steckt jede Menge Leben.“

 Impulse im Stundentakt

Am Nachmittag gibt es stündlich Impulse, die dem Leben Weite, Tiefe und Sprache geben wollen. Auf dem Markt der Möglichkeiten stellen sich derweil die Menschen vor, die Kirche außerhalb der Gotteshäuser lebendig machen – die Institutionen und Gruppen, die vorwiegend von Ehrenamtlichen geleitet werden.

Ob als Rap im Wuckenhof, in Trompeten-Tönen auf dem Markt, als Vokal oder im Jazzstil in St. Viktor oder aus vielen Kinderkehlen: Musik zur Ehre Gottes wird den gesamten Tag untermalen.

Ganz nah dran am Leben

Ort für ein offenes Ohr, seelsorgerliche Beratung und kritischen Umgang mit dem Thema gesellschaftlicher Verantwortung ist auf dem Kleinen Markt. Und für diejenigen, die feststellen, dass die evangelische Kirche doch ganz nah dran ist an ihrem Leben, findet sich in der Viktorkirche die Wiedereintrittsstelle.

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