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Kupferdiebe wollten 750 Kilo Schrott klauen

Festnahmen

SCHWERTE Zivile Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen am Montagabend am Bahnhof zwei Buntmetalldiebe im Alter von 31 und 40 Jahren fest. Die Männer hatten insgesamt 750 Kilogramm Kupfer von einem Güterzug abgeladen, um das Diebesgut anschließend bei einem Schrotthändler zu verkaufen.

von Ruhr Nachrichten

, 20.04.2010
Kupferdiebe wollten 750 Kilo Schrott klauen

Am Montagabend nahm die Polizei am Bahnhof zwei Buntmetalldiebe fest.

Die Diebe kannten sich offensichtlich aus. Sie betraten die Gleisanlagen im Schwerter Bahnhof und überprüften die Ladung der Güterwagen. Hierbei hielten sie Ausschau nach wertvollen Schrottstücken. Ein mit Kupfer beladener Waggon beendete die Suche der beiden Männer. Zunächst schmissen sie ca. 750 Kilogramm Kupferstücke ins Gleisbereich. Das Diebesgut im Verkaufswert von 3600 Euro trugen sie anschließend in zahlreichen Arbeitsgängen quer über mehrere Gleise bis hin zu einem zum Abtransport bereitgestellten PKW. In Dornenbusch gerannt Als die Täter das Fahrzeug bereits mit 450 Kilogramm Kupfer beladen hatten, näherten sich die Beamten dem Duo. Kurz vor der Festnahme ergriffen die beiden Männer die Flucht in unterschiedlichen Richtungen. Der 31-jährige Mann aus Fröndenberg rannte hierbei direkt in einen Dornenbusch und verfing sich darin. Er wurde mit leichten Verletzungen aus dem Busch befreit und festgenommen. Als der zweite Flüchtende spürte, dass er das Laufduell gegen den Polizeibeamten verlieren wird, drehte er sich um und griff den Beamten an. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray setzte der aggressive 40-jährige Mann aus Menden die Angriffe gegen den Polizisten fort. "Hammer" biss zu Erst der Einsatz des Polizeihunds "Hammer" beendete die Gegenwehr des Mannes. Der Hund hatte den Mann in die Hüfte gebissen. Nach ärztlicher Versorgung und Feststellung der Haftfähigkeit wurden die Metalldiebe dem Hagener Polizeigewahrsam zugeführt. Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Dortmund prüft nun, ob die festgenommenen Personen für weitere Buntmetalldiebstähle als Tatverdächtige anzusehen sind.

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