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Leistung lohnt sich auch im Rathaus

SCHWERTE Leistung soll sich auch im Rathaus lohnen. Mehrere Monate lang hat eine Arbeitsgruppe aus Personalrat und dem Bereich Personal ein System ausgeknobelt, um die Leistung der Mitarbeiter zu erfassen und dann auch über verschiedene Zulagen finanziell zu belohnen.

Leistung lohnt sich auch im Rathaus

Für mehr Leistung gibt es mehr Geld.

Angefangen wird mit den Angestellten, die im Schwerter Rathaus übrigens mit 370 Beschäftigten in der Mehrheit sind. Ab 2008 kommen dann auch die 115 Beamten dazu. Allerdings nur jene, bei denen es rein rechtlich möglich ist. „Das sind etwa 30 Prozent“, schätzt Jutta Götzke, Bereichsleiterin der Zentralen Dienste der Stadt.

Möglich wurde das Ganze durch den vor zwei Jahren in Kraft getretenen neuen Tarifvertrag. Der verlangt eine leistungsgerechte Bezahlung. In Schwerte wird dies durch das neue Punktesystem geregelt. Einmal im Jahr stellen nun die jeweiligen Vorgesetzten ihren Mitarbeitern ein Zeugnis aus. Und verteilen Punkte für Arbeitsgüte, Ausdauer, Planung und Fachwissen. Wer eine überdurchschnittliche Punktleistung erreicht, kommt in den Genuss einer Prämie. Die richtet sich nach Punktzahl und dem Anteil der Kollegen, durch die der Gesamtbetrag geteilt werden muss. Das Geld haben die Bediensteten übrigens selber eingespart, denn Urlaubsgeld und Bewährungsaufstiege sind gestrichen worden.

Alle Beschäftigten teilen sich 100 000 Euro

Ganz leistungsgerecht startet das System aber nicht. Denn in diesem Jahr teilen sich alle die zur Verfügung stehenden 100 000 Euro.

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