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Maler und Tischler ans Pult

ERGSTE Im Rentenalter noch einmal zur Schule gehen, um Mädchen und Jungen an der eigenen Lebenserfahrung teilhaben zu lassen: Diese Möglichkeit öffnet das Freiwilligenzentrum „Die Börse“. Gemeinsam mit der Pestalozzischule startet es das Projekt „Partner und Schule im Team“ (Puschit).

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Maler und Tischler ans Pult

Börse und Lehrer ziehen an einem Strang für die Schüler.

„Wir wollen bei den Schülern den Blick für die Welt, insbesondere die Arbeitswelt öffnen und vielleicht eine Grundlage für ein lebenslanges Hobby legen“, erklärte Börse-Vorsitzender Ernst D. Schmerbeck, als er am Donnerstag mit Rektorin Christa Obens eine Vereinbarung unterzeichnete. Lesetraining und Berufsorientierung „Es geht um zusätzliche Angebote für die Schüler“, erläuterte die Schulleiterin. Konkret geplant sind dabei Vorhaben für alle drei Altersklassen der 146 Pestalozzischüler: Ein Lesetraining für die Unterstufe in Eins-zu-Eins-Situationen oder in kleinen Gruppen, Hausaufgabenbetreuung in Kleingruppen für die Mittelstufe sowie Berufsorientierung für die angehenden Entlassschüler. Besonders gesucht sind für diese Vorbereitung auf die Arbeitswelt Handwerker aus den Bereichen Schreiner, Tischler, Maler oder Lackierer. Weitere Projekte werden in den Branchen Hauswirtschaft, Kranken- und Altenpflege, Frisör oder Kosmetik angedacht. Mitbringen müssen die Bewerber nicht viel. Vor allem Teamfähigkeit und eine positive Einstellung zum Kind, außerdem eine gute Portion Humor und gute Nerven.Kollegium steht hinter dem Projekt „Alles Andere lässt sich lernen“, betonte Christa Obens, die die Ehrenamtlichen in ihr Schulteam aufnehmen möchte: „Das Kollegium steht voll und ganz hinter dem Projekt.“ Eine gründliche Vorbereitung auf die Tätigkeit ist so garantiert. Nach dem Motto „Je mehr, desto besser“ freut sich die Schulleiterin auf möglichst viele Interessenten. „Beide Seiten sollen etwas davon haben“, bietet sie ihnen Erfüllung im Rentenalter. Zum Start werden wenigstens drei Freiwillige pro Altersstufe benötigt, also insgesamt neun. Um Berührungsängste zu nehmen, sollen sie zunächst in den Unterricht eingeladen werden, bevor es zu einem Gespräch über ihre Ideen kommt. Dabei muss man sich auch Gedanken über einen Stundenplan machen. Denn eine Schule braucht nun mal Verlässlichkeit.

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