Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neuer Name gesucht

SCHWERTE Mit neuem Namen oder zumindest neuer Marketingstrategie soll der Technopark beworben werden.

Neuer Name gesucht

<p>Stellten den Geschäftsbericht der TWS vor: (v.l.) Dirk Kienitz, Dr. Jürgen Schnellmann und Christian Schuchardt. Mühlbauer</p>

Denn während allerorten die Konjunktur anzieht, kommt diese im einst als Technologiehochburg geplanten Gewerbegebiet hinter dem TechnoPark nicht an.

"Das Wort Technopark schreckt heutzutage eher ab", meint TWS-Geschäftsführer Dr. Jürgen Schnellmann. In seinem Jahresgeschäftsbericht kann er nämlich bei anderen ehemaligen Ladenhütern längst Entwarnung geben.

So sind Zweidrittel des Gewerbegebiets "Südlich der Bahn" verkauft, für weitere Grundstücke gibt es Optionen. Das TechnoZentrum an der Lohbachstraße selber ist weitgehend ausgebucht. "Über 80 Prozent der Mieter sind echte Gründer", betont Schnellmann.

Qualität der Unternehmensgründungen nimmt zu

Zusammenfassend könne man sagen, dass nach der Welle der Ich-AGs, die aus der reinen Not geboren waren, die Qualität der Unternehmensgründungen wieder zunehme. Heute kämen Leute mit einer guten Idee, die eine Marktchance suchten, betont der TWS-Chef.

Nur für das Grundstück hinter dem TechnoZentrum gibt es kaum Interessenten. Zum einen liege das daran, dass die IT-Branche, die man einst im Fokus hatte, immer noch an den Nachwirkungen des Zusammenbruchs des neuen Marktes leide. Zum anderen glaubten viele potentielle Kunden, dass ein Technopark zwangsläufig teure Grundstückspreise habe. "Das stimmt so nicht", meint Schnellmann. Man könne zwar nicht wie in Bönen den Quadratmeter für 20 Euro anbieten, dafür könne man aber für etwa 65 Euro Grundstücke zuschneiden, die auch kleineren Unternehmen weiterhelfen.

Erfolgreiches Jahr für Wirtschaftsförderung

Auch die städtische Wirtschaftförderung, die ebenfalls bei der TWS angesiedelt ist, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit der Ansiedlung der Post-Tochter Merkur in den ehemaligen Karstadthallen an der Konrad-Zuse-Straße habe man bislang schon über 90 Arbeitsplätze geschaffen: "Tendenz steigend", so Schnellmann.

Anzeige
Anzeige