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Ohne Meldung unbekannt verzogen

SCHWERTE Mit "Montags im Museum" auf den Spuren der Schwerter NS-Opfer. Der Novembervortrag in der Reihe „Montags im Museum“ findet diesmal abweichend am Dienstag, 6. November, um 20 Uhr in der St.-Viktorkirche statt.

Der Vortrag musste umziehen, weil in der Kirche dazu passend eine Ausstellung unter dem Titel „Ohne Meldung unbekannt verzogen“ gezeigt wird. Mit dieser Floskel vertuschte das NS-Regime die Inhaftierung von Juden.100 Schicksale rekonstruiert Alfred Hintz, Referent des Abends, hat auch die Fakten für die Ausstellung recherchiert. Er nutzte seine Erfahrung als Journalist, um den Schicksalen der Schwerter Juden nachzuspüren, bis zu deren Tod im Konzentrationslager oder ihrer Ausreise. Mit Hilfe von Wiedergutmachungsakten hat Hintz das Leben und Leiden von hundert jüdischen Mitbürgern rekonstruieren können.

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