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Pflegeschule wird größer

SCHWERTE Noch größer wird die „Pflegeschule Dortmund-Süd und Schwerte GmbH“, die das Marienkrankenhaus vor zwei Jahren mit dem St.-Josefshospital in Dortmund-Hörde gegründet hatte. Dem Verbund sind jetzt noch die katholischen Krankenhäuser Dortmund-West und Castrop-Rauxel beigetreten.

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Pflegeschule wird größer

Das Fiebermessen bei Lukas (10) übernehmen die Pflegeschülerinnen Monika Bilnik (l.) und Manuela Krause (r.) im Marienkrankenhaus.

Alle haben ihre frischen Pflegeschülerinnen und -schüler, die zum 1. Oktober ihre Ausbildung begonnen haben, bereits in die zentralen Unterrichtsräume nach Dortmund-Hörde geschickt. Während dort die Theorie gepaukt wird, findet die praktische Ausbildung wie bisher in den einzelnen Kliniken vor Ort statt. Nur zum Kennenlernen von Leistungsbereichen wie ambulante Dienste oder Psychiatrie, die nicht zum Angebotsspektrum des Marienkrankenhauses zählen, wechseln sie zeitweise zu Kooperationspartnern.Studierte Lehrkräfte müssen heute unterrichten „Unsere Pflegeschüler haben weiterhin einen Dienstvertrag mit dem Marienkrankenhaus“, erklärt Jürgen Beyer (Bild), Geschäftsführer des Marienkrankenhauses. Er selbst ist darüber hinaus als Mitgeschäftsführer der gemeinnützigen Trägergesellschaft für die gemeinsame Schule tätig. „Hintergrund sind gesetzliche Strukturvorgaben“, erläutert Beyer das Projekt. Diese fordern ausgebildete Lehrfachkräfte, deren Einstellung nur größere Verbundeinheiten leisten können. Während früher Unterrichtsfachkräfte den klinischen Nachwuchs schulen konnten, werden heute studierte Lehrkräfte verlangt.Keiner fiel in die Arbeitslosigkeit Bei der Auflösung der eigenen Schule des Marienkrankenhauses brauchte keine der drei Unterrichtskräfte in die Arbeitslosigkeit zu fallen. Während eine in Dortmund übernommen worden ist, werden die beiden anderen im Medizin-Controlling und im Projektmanagement weiterbeschäftigt. Der Schulungsraum im ersten Obergeschoss des Pfarrer-Stelzner-Hauses dient jetzt als Besprechungsraum.

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