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Rauchmelder schlafen nie

SCHWERTE Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, 6000 werden schwer, weitere 60000 leicht verletzt.

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„Nachts schläft auch der Geruchssinn“, weiß Holger Vieregge von der Schwerter Feuerwehr. Drei Viertel aller Opfer von Wohnungsbränden sterben an Rauchvergiftung. Die meisten fallen dem Rauch im Schlaf zum Opfer.Feuerwehr informiert Rauchmelder könnten viele Leben retten. Die Feuerwehr Schwerte informiert daher am Samstag, 6. Oktober, von 9 bis 15 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Toom-Baumarkt über Rauchmelder in Privathaushalten. „Wir wollen die Installation von Rauchmeldern in den Haushalten messbar steigern“, erläutert Vieregge.Schon zehn Atemzüge sind tödlich Die meisten Feuer beginnen mit einer Schwelphase. Der Rauch verteilt sich unbemerkt in der Wohnung. Die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und –dioxid im Rauch wirken einschläfernd, der Mensch wird bewegungsunfähig. „Schon nach drei Atemzügen tritt Bewusstlosigkeit ein. Bereits zehn Atemzüge sind tödlich“, erklärt Vieregge. Die nächtlichen Brandopfer schlafen in den Tod. Vier Minuten bleiben zur Flucht Die Feuerwehrstatistiken belegen, dass nach Ausbruch eines Brandes rund vier Minuten zur Flucht bleiben. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchkonzentrationen gebildet haben und hilft so lebenswichtige Fluchtsekunden zu sichern. Die lebensrettenden Rauchmelder sind kaum größer als eine Kaffeetasse, unauffällig, leicht zu installieren und überall im Fachhandel erhältlich.

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