Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Richtkranz weht im Bahnhof

ISERLOHN In Iserlohn wächst, wovon Dortmund am anderen Ende der Ardeybahn immer noch redet: Ein neuer Bahnhof.

Richtkranz weht im Bahnhof

Michael Freundlieb (l.), Geschäftsführer des Bahnhofs-Investors, begrüßt die Gäste des Richtfestes.

 

Statt hochfliegender Pläne von einem Einkaufszentrum über den Gleisen setzte die Waldstadt auf eine kleine, aber feine Lösung. Am Ende des Bahnsteigs weht der Richtkranz in einem Multifunktionsgebäude mit 6000 qm Bruttofläche, das Geschäftshaus, Bildungsstätte und Verkehrsknoten vereint.

Fast alle Flächen vermietet

"Unsere Immobilienfachleute haben es auch geschafft, fast das gesamte Gebäude - bis auf zwei kleine Teilflächen - zu vermieten", freute sich Michael Freundlieb, Geschäftsführer des Investors Freundlieb Projektentwicklung (Dortmund). Was er bei der Grundsteinlegung am 7. Februar im Schneetreiben verkündet hatte, werde geschafft: Bis zum Jahresende soll das komplette Projekt abgeschlossen sein.

Richtspruch von der Empore

Schon zum Richtfest hatten die Handwerker ihr Werk weiter vorangetrieben als den üblichen Rohbau. Weil das Dach schon längst gedeckt war, hielt Polier Michael Salten seinen Richtspruch von der Empore der noch nackten Eingangshalle. In sie werden die bislang in Ausweichcontainern untergebrachten Alt-Mieter Buchhandlung, Lotto-Toto und Bäcker einziehen. Ihre Nachbarn werden DB-Reisezentrum und Stadtinformation, aber auch weitere Nahversorger wie Friseur und Gastronomie. Zusätzliches Leben bringt die Volkshochschule in den Stadtbahnhof, wenn sie das 1. und 2. Obergeschoss übernimmt.

Städtebauliches Vorzeigeobjekt

"Sie erhalten ein qualitativ hochwertiges Gebäude, das sich harmonisch in die Stadterneuerungsmaßnahmen am Bahnhof Iserlohn einfügen wird", war Freundlieb sicher. Auch Bürgermeister Klaus Müller sprach von einem städtebaulich wichtigen Vorzeigeobjekt, das einen völlig neuen Zugang zur Innenstadt schaffe.

Als weitere Etappe zu diesem Ziel konnte Müller im Anschluss an das Richtfest den neu gestalteten Zentralen Omnibusbahnhof seiner Bestimmung übergeben. Die Wagen der Märkischen Verkehrsgesellschaft halten nun direkt an der anderen Seite des Bahnsteigs, an dem die Ardeybahn einläuft. Bis zum Frühjahr nächsten Jahres hofft Müller, auch den neuen Kreisverkehr zur Anbindung des Stadtbahnhofes auf der Straßenseite freigeben zu können.

Anzeige
Anzeige