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Schmidtkult ist tot - es lebe Schmidtkult

Kunst

SCHWERTE Michael Schmidt starb im Jahr 2007. „Schmidtkult“ nannte er sich zu Lebzeiten selbst und auch das, was er schuf. Knapp drei Jahre danach erscheinen ihm zu Ehren nun zwei Bildbände: „Schmidtkult“ und „Schmidtkult-Chapron“.

12.04.2010

Eine fünfköpfige Kerngruppe aus seinem Familien- und Freundeskreis hat in Eigenregie die Titel produziert und drucken lassen. Dem Schwerter „Metallurgisten“ (wie der französische Übersetzer im Buch seine Tätigkeit benennt) war seinerzeit eine größere Aufmerksamkeit der Kunst- und Designwelt nicht vergönnt.Nach seinem Tod wurde das Projekt erweitert Michael Schmidtkult konnte zwar von den Erträgen seiner Arbeit leben. Nichtsdestotrotz war er zuweilen mit dem Absatz der Objekte unzufrieden. Zur besseren Vermarktung seiner Werke sollte ein Katalog her. Bereits mit den Planungen befasst, starb Michael Schmidtkult im Juni 2007 plötzlich während einer Urlaubsreise in Portugal. Dieses Projekt wurde nachträglich zu einer „Schmidtkult“-Künstlermonografie erweitert. Besitzer von Objekten wurden gebeten, sich am Buch zu beteiligen, sich textlich zu äußern oder Bildmaterial zu senden. Dreißig Personen zwischen Schweden, Schweiz und Schwerte kommentieren nun in wunderbar unterschiedlicher Weise in Wort und Bild die Kunst und die Persönlichkeit von Michael Schmidtkult. Einige haben ihre Botschaft und ein Portraitbild per E-Mail geschickt, die meisten aber wurden vom „Buchteam“ besucht und vor Ort mit ihrem Schmidtkult-Objekt fotografiert.2202 Stunden am AutoBei der weiteren Durchsicht des Archivmaterials stellte sich heraus, dass es zu einem seiner Projekte besonders viele Aufzeichnungen und Fotos gab. 1997 baute Michael Schmidtkult eigenhändig in einer 2202 Stunden währenden Prozedur in seiner winzigen Werkstatt in Villigst eine Citroën DS Limousine zu einem Henri Chapron „Le Caddy“ Cabriolet um. Dieser Umbau wird in einem eigenen „kleinen“ Bildband dokumentiert. Vom 7. bis zum 9. Mai gibt es die beiden Schmidtkult-Bücher in den „Zwischenraum-Ateliers“ am Marktplatz erstmalig zu kaufen. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer Ausstellung verbliebener und ausgeliehener Schmidtkult-Objekte. Dazu soll französische Live-Musik erklingen. Erscheinen werden die Bücher in einer Auflage von 1000 Stück. Nach der Ausstellung ist eine Bestellung im Internet möglich. 

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