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Schock in der Leitstelle: Notruf kam vom eigenen Sohn

VILLIGST Feuerwehrmann Ulli Müller hatte sich gerade nach der langen Schicht ein wenig hingelegt, als ihn der Kollege mit der Schockmeldung aufweckte. „Dein Sohn ist überfallen worden.“So musste der Mann aus der Einsatzleitstelle in Unna am frühen Samstagmorgen den Notruf seines eigenen Sohnes entgegen nehmen.

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Schock in der Leitstelle: Notruf kam vom eigenen Sohn

Vater Uli Müller (v.l.) mit den beiden Opfern, Holger Steinbach und Sohn Sven Müller.

Denn während Feuerwehrmann Müller in Unna seinen Dienst tat, wurde sein 23 Jahre alter Sohn in Villigst von drei Unbekannten verprügelt. „Das war schon ein komisches Gefühl,“ erklärte der Vater gestern. Besonders schlimm, weil er selbst nichts tun konnte. Den Einsatz fuhren die Kollegen in Schwerte.Auf dem Fußweg nach Villigst In der Nacht zu Freitag kehrten Sven Müller und ein Freund von einem Kneipenbummel aus Schwerte in heimatliche Villigst zurück. Der 23 Jahre alte Sven, der selber als Berufsfeuerwehrmann in Oberhausen arbeitet, hatte den Fußweg durch die Ruhrwiesen und dann den Berg hoch nach Villigst gewählt. Auf Höhe des Kindergartens fielen ihnen erstmals die drei jungen Männer auf, die vor einem Auto standen.Opfer stellten sich bewusstlos Die beiden gingen vorbei, das Trio folgte ihnen. Auf Höhe des Sportplatzes haben uns die Männer abgefangen und behauptet, wir hätten sie blöd angeguckt“, erzählt Sven Müller. Dann sei alles sehr schnell gegangen. „Die Täter entrissen dem Kollegen die Brille und schlugen mir die Mütze vom Kopf“, berichtet er. Als er sich gebückt habe, hagelte es auch schon Schläge. Selbst als die beiden Männer am Boden lagen, traten die Täter noch zu. „Die haben erst aufgehört, als ich mich bewusstlos gestellt habe“, so Sven Müller. Gehirnerschütterungen und Prellungen Er selbst erlitt etliche Prellungen am ganzen Körper und eine Verletzung am Handgelenk, die heute noch genauer untersucht werden muss. Sein Kollege trug eine Gehirnerschütterung davon. Bei den Tätern soll es sich um einen südländischen Typen und zwei mutmaßlich aus Osteuropa stammende junge Männer gehandelt haben. Gestohlen wurde nichts.

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